Radiowellen machen einen großen Teil unserer hochfrequenten elektromagnetischen Umwelt aus. Wie Fernsehsender müssen auch Radiosender einen großen räumlichen Bereich abdecken.
Dadurch sind die Leistungen der einzelnen Antennen recht hoch: UKW bis 100 kW, Kurzwelle ca. 750 kW, Mittelwelle ca. 1,8 MW. Fast ebenso stark wie die Leistungen unterscheiden sich die verwendeten Frequenzen der Sender: UKW 88 bis 108 MHz, Kurzwelle 6 bis 10 MHz, Mittelwelle 1,4 MHz.
Die analogen UKW-Rundfunksender geben ungepulste Strahlung ab und sind daher biologisch wesentlich unkritischer zu beurteilen als Mobilfunksender oder DAB+, die mit gepulster Strahlung arbeiten.
DAB+ (Digital Audio Broadcasting) ist digital-terrestrisches Radio, also digitales Radio vom Sendemast zum Empfängergerät. Es ist der Nachfolger von UKW, dem analogen Radio, das aber weiterhin stark genutzt wird. Die Sendefrequenz liegt im VHF-Frequenzbereich (Very High Frequency) bei 174 MHz - 223 MHz.
Das analoge Fernsehen wurde am 25.11.2008 abgeschaltet. Sein Nachfolger war bis 2017 das digitale Fernsehen DVB-T, seither wird DVB-T2 gesendet.
Rundfunksender zählen zu den externen Quellen elektromagnetischer Felder. Einen Überblick über weitere externe Einwirkungen finden Sie unter Strahlung von außen.
Die von Rundfunksendern ausgestrahlten Signale gehören zum Bereich der hochfrequenten elektromagnetischen Felder. Eine grundlegende Einordnung finden Sie unter Hochfrequenz.
Neben Rundfunksendern zählen auch Fernsehsender zu den externen Sendeanlagen. Weitere Informationen finden Sie unter Fernsehsender.
Zur Einordnung der von Rundfunksendern ausgehenden Felder werden Grenz- und Richtwerte herangezogen. Eine Übersicht finden Sie unter Grenz- und Richtwerte.
Auch Rundfunksender werden im Zusammenhang mit gesundheitlichen Fragestellungen diskutiert. Eine sachliche Einordnung finden Sie unter gesundheitliche Auswirkungen.