In vielen elektrischen Geräten wie zum Beispiel Radiowecker, Küchengeräte, Nachttischlampen oder Fernseher wird die Netzspannung von 230 V auf eine Spannung von z. B. 6 oder 12 V transformiert.
Hierzu werden meistens einfache und preiswerte Standardtransformatoren eingesetzt, die vergleichsweise hohe Magnetfelder ausbilden.
Die Feldstärke nimmt zwar mit dem Quadrat der Entfernung ab, dennoch wird der von verschiedenen Instituten empfohlene Vorsorgewert von 0,2 µT erst in einer Entfernung von ca. 50 cm unterschritten.
Auch im ausgeschalteten Zustand gehen von Kabeln und Leitungen elektrische Wechselfelder aus. Große Quellen für magnetische Wechselfelder sind z. B. Bügeleisen, Elektroherde und Induktionsherde, die wiederum auch Felder im Kilohertz-Bereich erzeugen.
Heute werden vielfach nur noch elektronische Netzteile statt Trafos eingesetzt, da sie preiswerter und wesentlich kleiner sind. Diese Netzteile verursachen wiederum „Dirty Power“ (Netzverschmutzung).
Elektrische Geräte zählen zu den häufigsten internen Quellen elektromagnetischer Felder im Wohnraum. Einen Überblick über weitere interne Quellen finden Sie unter Strahlung von innen.
Empfehlung ...
Auch hier hilft das übliche abstandhalten, ausschalten, ausstecken.
Ebenso kann man in manchen Fällen auf batteriebetriebene Geräte, wie z. B. Wecker, zurückgreifen.
Viele elektrische Geräte erzeugen niederfrequente elektrische oder magnetische Felder. Eine grundlegende Einordnung finden Sie unter Niederfrequenz.
Zu den elektrischen Geräten zählen auch Monitore und Fernseher. Weitere Informationen finden Sie unter Monitore & Fernseher.
Auch Mikrowellenherde werden als elektrische Geräte gesondert betrachtet. Eine Einordnung finden Sie unter Mikrowellenherd.
Heizdecken stellen eine besondere Form elektrischer Geräte dar. Weitere Informationen finden Sie unter Heizdecke.
Elektrische Geräte werden auch im Zusammenhang mit gesundheitlichen Fragestellungen betrachtet. Eine sachliche Einordnung finden Sie unter gesundheitliche Auswirkungen.