Niederfrequente elektrische (Wechsel-) Felder
Sie sind eine Folge von elektrischer Spannung, die bei Netzanschluss in Leitungen, Installationen und Geräten anliegt, auch wenn kein Strom fließt.
Ausschlaggebend für die Größe des elektrischen Feldes ist hierbei vor allem die Betriebsspannung. Sie beträgt in der Regel im Haus 230 / 400 Volt, in Mittelspannungsleitungen meistens 20 kV (1 Kilovolt = 1.000 Volt) und in Hochspannungsleitungen 110 - 380 kV.
Die Spannung - oder genauer genommen der Potentialunterschied - wird in Volt (V) gemessen. Der tausendste Teil heißt Millivolt (mV).
Niederfrequente magnetische (Wechsel-) Felder
Sie sind eine Folge von elektrischem Stromfluss in Leitungen in Gebäuden, Bahn- und Hochspannungsleitungen und eingeschalteten Geräten.
Je höher dieser Strom ist und je weiter die Leiter voneinander angeordnet sind, desto höher ist das Feld, das entsteht. Anders ausgedrückt: Die Größe der Feldstärke ist abhängig von der Stromstärke und dem Abstand der Leiter sowie deren Anordnung.
Die magnetische Feldstärke wird in Ampere pro Meter (A/m), die magnetische Flussdichte in Tesla (T) gemessen. Der millionste Teil heißt Mikrotesla (µT), der milliardste Teil Nanotesla (nT).