Elektrosmog durchdringt Fenster, Türen, Dach, Wand und Boden
Durch die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen können Sie die Elektrosmogbelastung in Ihrer Wohnung deutlich reduzieren.
Die auf dem Markt angebotenen Schutzlösungen bieten Ihnen die Möglichkeit, auch einzelne Räume wie Schlaf- oder Kinderzimmer partiell zu schützen. Aber auch der komplette Schutz des Wohnbereichs ist durch gezielte Maßnahmen möglich.
Bevor Maßnahmen ergriffen werden, sollte die individuelle Situation eingeschätzt werden. Hinweise dazu finden Sie unter So ist Ihre Belastung.
Beachten Sie bitte, dass diese Hinweise keine qualifizierte Messung und Beratung durch einen Sachverständigen ersetzen können. Wir übernehmen daher keine Haftung.
Hochfrequenz
Vermeiden und reduzieren Sie in erster Linie Strahlungsquellen in den eigenen 4 Wänden wie:
- DECT-Signale von Router und Basisstationen sowie Repeatern für schnurlose Telefone
- Smartphones im "Stand-by"
- W-LAN am Router, am PC, an Tablets, am Repeater, am Mobiltelefon, am Fernseher, an Funklautsprecherboxen, …
- Bluetooth am Mobilfunktelefon, an vielen HiFi-Geräten, Funkkopfhörer, in-ear-Geräten mit Funk, smarte Uhren am Handgelenk, …
- Mikrowellenherde
Baustoffe besitzen unterschiedlich starke Dämpfungseigenschaften gegenüber Hochfrequenz.
Eine orientierende Übersicht erhalten Sie im Kapitel "So ist Ihre Belastung".
Eine detaillierte Darstellung über zahlreiche Produkte finden Sie in der Veröffentlichung von Pauli & Moldan.
Bei hochfrequenten Feldern kommen auch andere Maßnahmen in Betracht. Eine Übersicht finden Sie unter Hochfrequenz-Schirmung.
Niederfrequenz
Vermeiden und reduzieren Sie in erster Linie Felder in den eigenen 4 Wänden – insbesondere im Schlafbereich wie:
- elektrische Wechselfelder durch Stromkabel zu elektrischen Geräten wie Radiowecker, Heizkissen, Wasserbett, Touch-Sensor-Lampen,
Geräten der Unterhaltungselektronik, schnurlosen Telefonen - magnetische Wechselfelder durch Transformatoren wie in älteren Radioweckern
Felder lassen sich technisch vermeiden durch:
- Herausziehen von Steckern aus der Steckdose
- Benutzen von geschirmten Schalterleisten oder Zwischensteckern
- Einbau von Netzabkopplern (Netzfreischaltern)
- Abstand halten
- Einsatz von abgeschirmten Elektroleitungen
- gezielte Stromleitungsführung
Für niederfrequente Felder aus der Elektroinstallation gelten andere Ansätze. Weitere Informationen finden Sie unter Niederfrequenz-Schirmung.
Gesamtheitliche Lösungen und Hilfe
Die Unsicherheiten in der Forschung bezüglich der gesundheitlichen Auswirkungen auf die Menschen durch HF-Strahlung werden noch in Formulierungen wie: "deuten darauf hin", "die Hinweise verdichten sich" oder "kann nicht mehr von einer Unbedenklichkeit ausgegangen werden" formuliert. Elektrosensible Menschen werden sogar als Spinner und Simulanten bezeichnet.
Wir zeigen Ihnen hier Lösungen für den Wohnbereich, welche sicherstellen, dass sich die Elektrosmog-Belastung von außen auf Ihre Wohnung deutlich verringert.
Sachverständige, die professionellen Rat erteilen und Konzepte erstellen, finden Sie unter "Professionelle Hilfe".
Empfehlung ...
Für die hochfrequente Strahlung spielt die Erdung im Normalfall keine Rolle, sie ist aber für die Abschirmung niederfrequenter Felder, wie z. B. durch Hochspannungs- oder Hausstromleitungen, wichtig!
Die Erdung sollte immer durch eine ausgebildete Elektrofachkraft geschehen.
Reduzierung hochfrequenter Strahlung im Bauwesen: Baustoffe und Abschirmmaterialien
Autoren: Peter Pauli und Dietrich Moladan
Hinweise zu Anbietern entsprechender Produkte finden Sie unter Produktanbieter.
Nicht nur in komplexeren Fällen ist fachkundige Unterstützung sinnvoll. Informationen finden Sie unter Professionelle Hilfe.
Eine technische Einordnung finden Sie unter Hochfrequenz oder Niederfrequenz.