Mein Nachbar verursacht Strahlung oder so. Es kribbelt überall. Ich will rechtlich gegen ihn vorgehen. Wie fange ich das an?

An erster Stelle steht die sachverständige baubiologische Messung vor Ort, um herauszufinden, um welche Art Störenfried es hier geht. Meist ist eine gerichtliche Auseinandersetzung ohne Erfolg, da die hoch gesteckten rechtlich verbindlichen Grenzwerte z. B. für elektromagnetische Belastungen nicht erreicht werden. Fragen Sie aber nach Vorlage der Messergebnisse einen hiermit vertrauten Fachanwalt.

Übrigens: Viele reagieren auf starke Elektrosmog-Einwirkungen mit solchen körperlichen Symptomen wie Kribbeln, Verspannung oder Nervenreizung. Sind Maßnahmen zur Reduzierung der Hochfrequenz nötig, so finden Sie in diesem Internetportal viele Lösungsmöglichkeiten.

FAQ-F0001-DE - Nachbar - Recht - Anwalt - Hochfrequenz - Gesundheit - HF - Hochfrequenz


An meiner Küchenmaschine bekomme ich Herzrhythmusstörungen. An meinem Fön auch. Liegt das an den elektromagnetischen Feldern?

In der unmittelbaren Nähe besonders von trafo- oder motorbetriebenen elektrischen Geräten wie z. B. Küchenmaschinen oder Fönen entstehen außergewöhnlich starke elektromagnetische Felder. Solche oder andere biologische Reaktionen sind möglich. Herzschrittmacherträger werden von den Herstellern und Ämtern hiervor gewarnt. Halten Sie mehr Abstand zu solchen Geräten, denn mit Abstand reduziert sich die Feldstärke sehr schnell, und benutzen sie solche Geräte - wenn überhaupt- nur möglichst kurz.

FAQ-F0002-DE - Herzrhythmusstörungen - NF - Niederfrequenz - Magnetische Wechselfelder - MWF - Fön - Herzschrittmacher - Feldstärke - Abstand - Küchenmaschine


Welche Armbanduhr macht keine elektromagnetischen Felder?

Achten Sie auf Armbanduhren ohne Sekundentaktgeber. Oft (leider nicht immer) erkennen Sie das an einem rhythmisch mitlaufenden Sekundenzeiger. Zur Sicherheit hilft nur eine messtechnische Überprüfung der Uhr. Armbanduhren mit Digitalanzeige und mechanische Uhren verursachen solche heftigen magnetischen Sekundenimpulse nicht.

FAQ-F0003-DE - Armbanduhr - Uhr - Sekundenzeiger - Digitalanzeige - Abstand - HF - Hochfrequenz


Sind empfängnisverhütende Spiralen kritisch zu bewerten? Machen die Magnetfelder? Ziehen die Elektrosmog an?

Nein, Spiralen verursachen keine Magnetfelder, da sie aus nichtmagnetisierbaren Materialien wie Kupfer gefertigt sind. Ja, sie sind in gewisser Weise kleine Empfangsantennen für den Elektrosmog der Umgebung, speziell für Mikrowellen. Jede metallische Konstruktion ist eine solche Antenne für elektromagnetische Felder, je nach Größe und Resonanzfähigkeit. Das gilt auch für Brillen, metallische Bügel in Büstenhalter, Zahnbrücken oder andere Metallimplantate. Eine mögliche gesundheitliche Beeinträchtigung ist noch nicht erforscht.

FAQ-F0004-DE - Spirale - NF - Niederfrequenz - Magnetische Wechselfelder - MWF - Antenne - Brille - Metallimplantate


Fördert Elektrosmog Pilzprobleme?

Ja, es gibt Studien, die im Einfluss von elektromagnetischen Feldern ein gesteigertes Hefepilzwachstum fanden. Wir Baubiologen können aus Erfahrung berichten, dass chronische und rezidivierende Schimmel- und Hefepilzinfektionen mit dem Wegfall von Elektrosmogbelastungen medizinisch besser in den Griff zu bekommen sind. Sei es nun weil Elektrosmog Pilzaktivitäten direkt fördert oder indirekt das Immunsystem beansprucht. Das Immunsystem sollte zur Abwehr von Pilzen optimal intakt sein.

FAQ-F0005-DE - Schimmelpilze - Schimmel - NF - MWF - EWF - HF - Niederfrequenz - Magnetische Wechselfelder - Elektrische Wechselfelder - Hochfrequenz


Ich bin Herzschrittmacherträger und möchte keine elektromagnetischen Risiken eingehen. Worauf muss ich achten? Ab wann wird's gefährlich?

Halten Sie sicherheitshalber Abstand zu feldintensiven Geräten wie trafo- und motorbetriebenen Küchen- und Büromaschinen, auch und gerade zu Smartphones. Meist ist ein Meter Abstand völlig ausreichend. Das Bundesamt für Strahlenschutz mahnt, Smartphones nicht in der linken Jackentasche in Herznähe zu tragen. In den Gebrauchsanleitungen der Herzschrittmacherhersteller wird ausführlich hierauf hingewiesen. Jeder Herzschrittmacher reagiert unterschiedlich auf eine elektromagnetische Belastung von außen. Alltägliche Geräte wie Föne und Kleintrafos oder auch leckstrahlende Mikrowellenherde nicht zu nah an den Körper kommen lassen. Jeder Dezimeter mehr Abstand ist sinnvoll.

FAQ-F0006-DE - Herzschrittmacher - NF - Niederfrequenz - MWF - EWF - HF - Magnetische Wechselfelder - Elektrische Wechselfelder - Hochfrequenz - Abstand - Bfs - Bundesamt für Strahlenschutz - Handy - Smartphones


Ich telefoniere seit drei Monaten mit einem Smartphone. Seitdem bekomme ich erstmals in meinem Leben hässliche Hautflecken und entzündete Pickel im Gesicht, schlimmer als ein pubertierender Jüngling, dazu Lymphknotenschwellungen. Zufall?

Wie so oft: Kann sein, kann aber auch nicht sein. Wir kennen einige Leute, sicherlich eine Minderheit, die auf die starken Mikrowellen von Smartphones mit solchen und ähnlichen Symptomen reagieren. Einem Düsseldorfer Mobiltelefonierer platzte dank Strahlung am Ohr die umgebende Kopf- und Wangenhaut auf bis zum Bluten. Ein anderer aus Krefeld klagt über spontan auftretende hellrote Flecken im Gesicht. Wieder ein anderer über unerträglich juckende Pusteln. Nach Abstinenz verschwanden diese Symptome zügig. Probieren Sie es aus und verzichten Sie für ein paar Tage bis Wochen auf ihr Handy oder Smartphone. Sie werden den Erfolg in relativ kurzer Zeit erleben oder doch zum Arzt müssen auf der Suche nach anderen Gründen.

FAQ-F0007-DE - Hautausschläge - Herzschrittmacher - HF - Hochfrequenz - Handy - Smartphone - Lymphknoten


Wir haben überall in den Straßen Bahnstrom, der über sanitäre Rohre im Boden abfließt und starke Felder bis in die Häuser macht. Wie bekommen wir den weg?

Schwierig. Der Strom der Deutschen Bundesbahn neigt in der Umgebung von Bahntrassen dazu, sich über leitfähige Rohre und Kabel im Boden oder seltener auch durch feuchtes Erdreich vagabundierend zu verbreiten. Das hat manchmal (nicht immer!) auch noch in bis zu einigen hundert Metern Entfernung von der Bahnstrecke erstaunlich hohe und stark schwankende magnetische Feldstärken in der Nähe von Erdversorgungsleitungen in Straßen oder Bürgersteigen zur Folge. Die hiervon ausgehenden Magnetfeld-Einwirkungen in die anliegenden Häuser können die Größenordnung von Computerarbeitsplatznormen erreichen und sogar weit überschreiten. Die Ursache des Bahnstroms auf solchen Leitungsführungen sind in der Praxis selten bis nie gezielt auszumachen.

Deshalb hilft oft (leider nicht immer) nur die Symptombekämpfung. Die Leitfähigkeit z. B. von Gas- oder Wasserrohren des öffentlichen Netzes können durch Isolierstücke mit Hilfe der Stadtwerke oder Betreiber unterbunden werden. Eine Abschirmung ist praktisch nicht möglich. Kompensationsmaßnahmen sind durch so genannte Summenstromregler möglich, die an solche Leitungen gezielt montiert werden. Durch eine messtechnische Untersuchung können die Ursachen ermittelt und ggf. Abhilfe geschaffen werden.

FAQ-F0008-DE - Bahnstrom - Leitungsführung - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder


Eine Beraterin meinte, die Magnetfelder eines Stahlträgers seien nicht so schlimm, wenn man ein Efeu draufstellt. Gegen Mobilfunkstrahlen gäbe es Düfte.

Pflanzen auf Stahlträgern ändern am störenden Magnetfeld des Trägers genauso wenig wie Düfte an den kritischen Mikrowellen des Mobilfunks. Effektive, wirksame und geprüfte Schirmmaterialien gegen Mobilfunk finden Sie bei den Anbietern dieses Internetportals.

FAQ-F0009-DE - Pflanzen - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - HF - Hochfrequenz - Schirmmaterialien


Warum gibt es keine Heizdecken ohne elektrische und magnetische Felder?

Das fragen wir uns schon lange. Elektrische Felder ließen sich leicht und ohne nennenswerten Kostenaufwand eliminieren durch den Einsatz von abgeschirmten Zuleitungen und ableitenden Materialien im Heizkissen. Magnetische Felder ließen sich leicht hoch- bis hundertprozentig reduzieren durch den Einsatz verdrillter Kabel sowohl in den Zuleitungen als auch im Heizkissen selbst. Wir haben es experimentell ausprobiert, und es funktioniert hervorragend. Öko-Test hat 30 Heizdecken von der Baubiologie Maes überprüfen lassen und siehe da: Eine einzige war magnetfeldfrei dank verdrillter Leitungen; dafür krachten die elektrischen Felder um die Wette. Beflügeln Sie die Industrie, fordern Sie elektrosmogarme Produkte. Es geht. Alles wird nur solange vermarktet, wie es gekauft wird.

FAQ-F0010-DE - Heizdecken - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechelfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder


Das darf doch nicht wahr sein: Die Elektrosmog-Grenzwerte der Verordnung orientieren sich nur an der Thermik?

Das ist leider wahr. Was zurzeit an angeblich biologisch schützenden und rechtlich verbindlichen Grenzwerten durch die 26. Bundes-Immissionsschutz-Verordnung, der sogenannten Elektrosmogverordnung angeboten wird, das halten wir für unbrauchbar und verantwortungslos. Es ist voreilig und naiv, bei den Grenzwertfestlegungen davon auszugehen, dass einzig Reizstrom und Erwärmung biologische Bedeutung haben. Die für Grenzwerte zuständigen Strahlenschützer meinen nämlich, dass der auf den Menschen einwirkende Elektrosmog erst dann schädlich werden kann, wenn sich als Folge dessen im Körper akute Reizströme bilden und thermische Effekte nachweisbar sind. Das heißt, wenn Körper oder Körperteile im Feld schon warm werden. Alle anderen biologischen Reaktionen und gesundheitlichen Probleme, die es reichlich gibt, sind in die allzu theoretischen Grenzwertberechnungen nicht eingeflossen. Lebewesen reagieren auf Feldstärken weit unterhalb dieser Werte, wenn auch nicht mit fiebriger Erhitzung, sondern mit mannigfaltigen Symptomen von Kopfschmerz über Schlaflosigkeit bis Krebs. 

Diese Erfahrung bestätigen viele internationale wissenschaftliche Forschungsresultate. Die absurden Werte àla Verordnung finden Sie im praktischen Alltag nirgendwo, nicht einmal in nächster Nähe zu großen Funkeinrichtungen oder Hochspannungsleitungen. Somit hat die Industrie - rechtlich abgesichert - freie Bahn. Das Problem von Anwohnern in der Nähe solcher Funkstationen oder Elektroeinrichtungen ist sicherlich nicht die Angst vor körperlicher Erwärmung (denn dann müssten Sonnenbaden, Wärmflaschen, Saunagänge und Pudelmützen noch gefährlicher und längst verboten sein), sondern die berechtigte Frage nach den vielen anderen gesundheitlichen Risiken der Strahlung im nichtthermischen Bereich. Außerdem geht es bei der Elektrosmogverordnung nur um akute Gefahren und nicht um Langzeitschäden. Von Lebensqualität, Wohlbefinden, Konzentrationsfähigkeit oder Vitalität ganz zu schweigen.

FAQ-F0011-DE - Grenzwerte - HF - Hochfrequenz - SAR


Wir haben in unserer Werbeagentur erhebliche technische Störungen an den PCs, Grafikprogrammen und Digitalkameras. Nebenan ist eine radiologische Praxis mit Computer- und Kernspintomographen. Sehen Sie hier einen Zusammenhang?

Durchaus ja. Stärkere elektromagnetische Intensitäten solcher Einrichtungen oder allgemein auch des Netz- oder Bahnstroms können an Computerbildschirmen zu Flimmern, Farbverschiebungen oder Bildverzerrungen führen. Satellitenreceiver und digitale Techniken können bis zum Ausfall gestört werden, speziell von Funkeinwirkungen. Lassen Sie das vor Ort sachverständig messen, um herauszufinden, um welche Emittenten es hier geht und was man - wenn möglich - dagegen tun kann.

FAQ-F0012-DE - Computer - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetische Wechselfelder


Sind Herzschrittmacherträger in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen gefährdet?

Bei alltagstypischem Abstand zu solchen Anlagen: nein. Es sei denn, Sie sind Arbeiter im Umkreis ganz weniger Meter um eine solche Funkstation herum. Aber beim Smartphone in der linken Jackentasche: ja.

FAQ-F0013-DE - Herzschrittmacher - HF - Hochfrequenz - Mobilfunksendeanlagen


Gelten die Computerarbeitsplatznormen, z. B. die TCO, auch für Notebooks?

Leider und unsinnigerweise: nein. Deshalb strahlen manche Notebooks (nicht alle) auch viel mehr als ein PC jemals dürfte.

FAQ-F0014-DE - Notebook - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetische Wechselfelder - TCO


Wir haben je eine Magnetfelddecke für 800 Euro in unseren Ehebetten. Messungen zeigten auf der Liegefläche, dass die Feldstärken über 250.000 Nanotesla (= 250 µT) betragen. Eine Kompassnadel dreht sich noch in einem Meter Entfernung um die eigene Achse. Nun machen wir uns doch Sorgen. Unser Arzt meint, Magnetfelder wären gut.

Das sind biologisch wirksame Magnetfeldintensitäten, die viel stärker als das Erdmagnetfeld (in unseren Breiten etwa 45.000 nT = 45 µT) ausfallen. Mit Magnetfelddecken sollten sie sehr vorsichtig sein, um neben den erwünschten Wirkungen unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden. Sie sollten diese nur nach medizinischer Anweisung und unter ärztlicher Aufsicht gezielt in der richtigen Intensität und Zeit am nachgewiesen therapiebedürftigen Körper(teil) zulassen. Die Dosis macht das Gift, sagte Paracelsus. Das gilt für solche technischen und völlig unnatürlichen Magnetfeldintensitäten genauso wie für Radioaktivität, Mikrowellen oder Sonnenstrahlen.

FAQ-F0015-DE - Magnetfelddecke - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder


Kann man Hochfrequenz hören?
Seit der Inbetriebnahme eines Mobilfunksenders gegenüber rauschen und piepsen meine Ohren.

Ja, Menschen berichten zunehmend, dass sie unangenehme Höreffekte im Einfluss der Mobilfunkstrahlung registrieren. Ob es sich dabei um ein direktes Hören im akustischen Sinne oder um eine störende Einwirkung z. B. auf die Hörnerven handelt, ist noch nicht geklärt. Schon 1991, also vor der Einführung der neuen digitalen Mobilfunknetze, informierte der Leiter des Bundesamtes für Strahlenschutz, Prof. Dr. Jürgen Bernhardt: "Ein bei nichtthermischen Intensitäten auftretender biologischer Effekt ist der Höreffekt. Seine Ursache sind räumlich eng begrenzte Temperaturerhöhungen von etwa 1/10.000 Grad Celsius im menschlichen Kopf." Das wirft einige kritische Fragen auf: Wenn eine Temperaturerhöhung im Einfluss elektromagnetischer Mikrowellen von nur 1/10.000 °C bereits zu Höreffekten führt, welche anderen biologischen Effekte passieren denn dann, wenn der Grenzwert eine Temperaturerhöhung von 1 °C toleriert? 

Die elektromagnetische Strahlung mit der mobilfunktypischen Pulsung führt laut Bernhardt zu "mechanischen Druckwellen, die sich im Kopf ausbreiten". Warum wurde 1992 ohne die amtlich geforderte Grundlagenforschung eine Mikrowellentechnik ins Leben gerufen (der erste Mobilfunksender startete 1992), von der man vor bereits 1991 wusste, dass sie solche (und andere!) biologische Effekte nach sich zieht? Warum wurden Grenzwerte nicht unter Berücksichtigung dieser und weiterer Erkenntnisse festgelegt? Lassen Sie durch fachkundige Messtechniker Ihre Belastung ermitteln und setzen Sie nur nachweislich wirksame Produkte gegen Hochfrequenz ein. Mehr dazu in diesem Internetportal.

FAQ-F0016-DE - Hörstörungen - HF - Hochfrequenz - Mobilfunksender


Das RWE sagte am Telefon, biologische Probleme durch elektromagnetische Felder seien nicht schlüssig nachgewiesen.

Es gibt inzwischen tausende von wissenschaftlichen Hinweisen und Beweisen in Bezug auf kritische biologische Effekte und gesundheitliche Probleme ausgelöst von elektrischen, magnetischen und / oder elektromagnetischen Feldern und Wellen, von mannigfaltigen baubiologischen Erfahrungen ganz zu schweigen. Das RWE selbst veröffentlichte in einer Arbeitsinformation schon im Jahr 1984: "Die Störung der natürlichen Lebensabläufe durch äußere elektrische Einwirkungen ist leicht plausibel. Elektrische Vorgänge sind natürliche Erscheinungen im menschlichen Körper. Gerade deshalb liegt die Vermutung nahe, dass technische elektrische Vorgänge außerhalb des Körpers einen Einfluss auf die Lebensprozesse haben." An anderer Stelle ist in der RWE-Information zu lesen: "Bei Wechselspannungen hängt die Empfindlichkeit der Nerven von der Frequenz ab. Die größte Empfindlichkeit lässt sich bei ungefähr 50 Hertz feststellen." 50 Hertz ist die uns überall umgebende dominierende Netzfrequenz.

Weiter informiert das RWE: "In der Sprache der Nachrichtentechnik darf man Nervenleitbahnen als digitale Übertragungskanäle ansehen." Sie sind die Fernmeldestromkreise des Organismus. Dabei vollzieht sich die biologische Informationsübermittlung durch Impulse. Meist wird eine Pulsfrequenz von 1000 Hz nicht überschritten. Die technische Informationsübermittlung der neuen Mobilfunksender, Smartphones und DECT-Schnurlostelefone geschieht ebenfalls durch Impulse, und das genau im Bereich der biologischen Frequenzen, nur millionenfach stärker. Für das RWE war es also schon 1984 plausibel, dass technische Felder Einfluss auf den Körper ausüben, speziell jene, die den biologischen Abläufen ähnlich sind. Gerade bei der Stromversorgung sowie beim Mobilfunk der Fall ist. Heute, 40 Jahre später, gibt es eine reiche diesbezügliche Forschungslandschaft mit teilweise besorgniserregenden Ergebnissen.

FAQ-F0017-DE - Energieversorger - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MFW - Magnetische Wechselfelder


Ich hörte, die amerikanischen Stromversorger gehen mit den Elektrosmogsorgen der Bevölkerung offener und informationsbereiter um.

Ja, das stimmt. Die Elektrizitätswerke und Stromversorger in den USA fordern in von Wissenschaftlern verschiedener Universitäten bearbeiteten Broschüren den Stromkonsumenten per kostenloser Postwurfsendung dazu auf, feldstarke Geräte wie Heizkissen, Fernseher, Radiowecker, Anrufbeantworter und Trafos vom Bett zu entfernen und so die persönliche elektromagnetische Dosis niedrig zu halten. Sie empfehlen für den Alltag, beim Kochen in Mikrowellenherden ausreichenden Abstand einzuhalten und bei elektrischen Heizungen nicht zu nah an die Strahlungsquelle zu gehen. Vom Computermonitor mindestens eine Armlänge entfernt bleiben. Die feldstarken Haarföne weniger zu benutzen. Sie warnen vor dem allzu häufigen Gebrauch von Heizdecken und empfehlen, diese nur zum Aufwärmen des Bettes einzusetzen und dann den Stecker zu ziehen.

FAQ-F0018-DE - Amerikanische Stromversorger - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MFW - Magnetische Wechselfelder - Fernseher - Heizkissen - Radiowecker - Trafos


Welche Stärken sollte man zu Hause oder im Büro bei elektrischen und magnetischen Feldern von Geräten, Leitungen und Installationen nicht überschreiten, um Vorsorge walten zu lassen?

Die bisher umfassendste Studie über die biologische Wirkung elektrischer und magnetischer Felder ist Ende 1995 von der US-Umweltbehörde EPA veröffentlicht worden. Elf führende Strahlenschutzexperten sammelten neun Jahre lang alle zur Verfügung stehenden Daten. Laut Behörde liefert die Studie eindeutige Hinweise, dass schwache Felder die menschliche Gesundheit beeinträchtigen können, wenn sie nur langfristiger einwirken. Prof. Dr. Ross Adey, der Leiter der Forschergruppe, fordert den Grenzwert von 200 Nanotesla (nT) für magnetische und 10 Volt pro Meter (V/m) für elektrische Felder. Alles über diesem Wert könne Hormonabläufe verändern, an erster Stelle den Melatoninhaushalt. Mit Krebs sei zu rechnen, mit Hirnerkrankungen, Tumoren, Nervenstörungen, Parkinson, Alzheimer und koronaren Herzleiden. Die Studie bestätigt den schon zigfach in den Jahren zuvor geäußerten Verdacht, dass die Felder besonders bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen, Leukämie auslösen oder begünstigen können. Elektromagnetische Felder, so die Forscher, greifen in Zellabläufe ein und beeinflussen Gene. 

Sie vermuten, dass auch Erbkrankheiten eine Rolle spielen. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse verschiedener epidemiologischer Studien mit mehreren 100.000 Hochspannungsleitungsanwohnern in den USA, Kanada, Schweden, Finnland, Australien und Neuseeland zeigen, dass mit signifikant erhöhten gesundheitlichen Risiken (z. B. Krebs, Kinderleukämie, Tumore, Hormon-, Nerven-, Herz-, Kreislauf- oder Schlafstörungen, Migräne, Schmerzen, Depression, Nervosität, Suizid) bei magnetischen Flussdichten im Bereich von 200-300 nT zu rechnen ist. Die rechtlich verbindliche 26. BImSchV. setzt ihre Grenze bei den magnetischen Feldern auf allzu hohe 100.000 nT bei 50 Hertz. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat 300 - 400 nT im Jahr 2001 in die Kategorie "potenziell krebserregend für den Menschen" eingestuft. Die weltweit akzeptierten PC-Richtwerte liegen bei 200 nT. Für Dauerbelastungen speziell in Schlafbereichen fordern Baubiologen sichere 1 V/m für elektrische und 100 nT für magnetische Felder möglichst einzuhalten, was im Alltag durch z. B. Umgebungseinwirkungen nicht immer gelingt.

FAQ-F0019-DE - US-Umweltbehörde - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MFW - Magnetische Wechselfelder


Man hat mir gesagt, die ungepulsten Schnurlostelefone nach dem Standard CT1+ dürfen nicht mehr benutzt werden. Dann soll nur noch DECT zugelassen sein. Stimmt das?

Alle Schnurlostelefone nach CT1+ und CT2 sind in Deutschland einheitlich ab 2008 nicht mehr zugelassen. Die von den CT1+ Telefonen benutzten Frequenzbereiche wurden zwar ab 2003 zur zusätzlichen Nutzung durch den Mobilfunk von der Bundesnetzagentur freigegeben.

FAQ-F0021-DE - CT1 - HF - Hochfrequenz - CT1 - CT2 - DECT


Kann ich die elektrische Feldstärke hochfrequenter Strahlung (V/m) in die magnetische (A/m) und in die Leistungsflussdichte (W/m²) umrechnen? Wenn ja, wie?

Wenn bestimmte Randbedingungen (siehe unten) eingehalten sind - und nur dann! - lassen sich für ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld die drei Größen>Elektrische Feldstärke - Maßeinheit V/m, Magnetische Feldstärke - Maßeinheit A/m, Strahlungsdichte oder Leistungsflussdichte - Maßeinheit W/m², wie folgt in einander umrechnen: 1. Feldstärken-Umrechnung: H = E / Z₀ und E = H * Z₀ mit Z₀ als Wellenwiderstand des Mediums, in dem die Welle sich ausbreitet; sein Wert beträgt in Luft und Vakuum näherungsweise Z₀ = 377 Ω ) = 377 V/A (Ω sprich "Ohm") 2. Umrechnung der Leistungsflussdichte: S = E² / Z₀ bzw. E = √ * Z₀ S = H² * Z₀ bzw. H = √ S / Z₀ Die Strahlungsdichte steht also in einem quadratischen Zusammenhang mit der elektrischen und der magnetischen Feldstärke. Eine Verdoppelung der Feldstärke bedeutet dementsprechend eine Vervierfachung der Strahlungsdichte; ein zehnfacher Feldstärkewert führt zu einer hundertfach erhöhten Strahlungsdichte usw. Die o. a. Formeln gelten nur im so genannten Fernfeld einer elektromagnetischen Welle. Vom Fernfeld spricht an, wenn die Entfernung der Empfangsantenne zur Sendeantenne mindestens eine Wellenlänge oder mehr beträgt. Dies ist bei Frequenzen oberhalb von 300 MHz - hier beträgt die Wellenlänge ein Meter - und somit auch im Bereich der Mobilfunkfrequenzen praktisch immer gegeben.

Im Nahfeld - also bei Entfernungen von weniger als einer Wellenlänge - müssen elektrische und magnetische Feldstärke getrennt von einander gemessen werden; die o. .a. Umrechnung ist dann nicht zulässig. Wie kommen die o. a. Formeln zustande? Im Fernfeld genügt es, dass eine der drei Größen E, H, S bekannt ist; die übrigen beiden können dann errechnet werden. Dies ist deshalb möglich, weil bei einer sich ungehindert ausbreitenden elektromagnetischen Welle, die sich komplett von der Sendeantenne abgelöst hat, die elektrische Wellenkomponente (das elektrische Feld) und die magnetische Komponente (das magnetische Feld) fest und eindeutig miteinander verknüpft sind und in einem festen Zahlenverhältnis zu einander stehen. Dieses Verhältnis ist eine Materialkonstante; sie ist kennzeichnend für das Material, in dem die Welle sich ausbreitet (auf der Erde also typischerweise Luft; im Weltraum Vakuum) und wird als "Wellenwiderstand" bezeichnet (Formelzeichen Z₀). Betrachten wir in Analogie zum hochfrequenten elektrischen und magnetischen Feld einmal die Zusammenhänge zwischen Spannung und Strom auf einem elektrischen Leiter: Bei gegebener Spannung (U) hängt die Stärke des Stroms (I) auf der Leitung vom Widerstand (R) des angeschlossenen elektrischen Verbrauchers ab. Hier gilt das Ohm'sche Gesetz: I = U / R bzw. bei umgestellter Formel: R = U / I. Betrachten wir in Analogie zum hochfrequenten elektrischen und magnetischen Feld einmal die Zusammenhänge zwischen Spannung und Strom auf einem elektrischen Leiter: 

Bei gegebener Spannung (U) hängt die Stärke des Stroms (I) auf der Leitung vom Widerstand (R) des angeschlossenen elektrischen Verbrauchers ab. Hier gilt das Ohm'sche Gesetz: I = U / R bzw. bei umgestellter Formel: R = U / I. Analog gilt für den Wellenwiderstand eines Mediums, in dem sich eine hochfrequente elektromagnetische Welle ausbreitetet, die Beziehung Z₀ = E / H (E analog zur Spannung U; H analog zur Stromstärke I).

Der Wert des Wellenwiderstandes beträgt in Luft und Vakuum näherungsweise Z₀ = 377 Ω = 377 V/A Durch Umstellung der o. a. Formel ergeben sich die Beziehungen H = E / Z₀ und E = H * Z₀ Nun zur Leistungsflussdichte, die auch als Strahlungsdichte bezeichnet wird. Betrachten wir wieder unsere Analogie mit Spannung und Strom auf dem elektrischen Leiter. Für die Leistung P (in Watt), die der angeschlossene elektrische Verbraucher umsetzt, gilt die Beziehung P = U⃞ > I. Hieraus folgt auch, dass die Maßeinheit der Leistung, das Watt (W) identisch ist mit dem Produkt V√A oder kürzer geschrieben VA.

Die Strahlungsdichte S bezeichnet die in der elektromagnetischen Welle transportierte Leistung, bezogen auf eine Flächeneinheit. Sie errechnet sich aus dem Produkt von elektrischer und magnetischer Feldstärke (genau genommen aus dem Vektorprodukt): S = E * H Ersetzt man in dieser Formel H durch Z₀, so ergibt sich S = E * H = E * E / Z₀ ≙ S = E² / Z₀ bzw. E = √S * Z₀ Ersetzt man umgekehrt E durch H √ Z₀, so ergibt sich S = E * H = H * Z₀ * H ≙ S = H² * Z₀ bzw. H = √ S / Z₀

FAQ-F0022-DE - Umrechnung - HF - Hochfrequenz - Feldstärke - Leistungsflussdichte


Was ist gefährlicher, das D-Netz oder das E-Netz?

Mobilfunksender in Form von Basisstationen auf Dächern und Türmen sowie Smartphones arbeiten im D-Netz wie im E-Netz nach demselben technischen Standard mit der Bezeichnung "GSM" (Global System for Mobile Communications). Dies bedeutet, dass es sich in beiden Netzen um gepulste Strahlung handelt und dass die Basisstationen sowohl im D-Netz, wie im E-Netz auf ihrem so genannten "Organisationskanal" Dauersender sind; hier also ständig und mit ihrer Maximalleistung senden - auch wenn gar keine Telefonate geführt werden, wie z. B. nachts. Technische Unterschiede zwischen D- und E-Netz bestehen nur im benutzen Frequenzbereich und in den zulässigen Maximalleistungen (die aber nicht immer zum Einsatz kommen). So liegen die Frequenzen des D-Netzes um 900 Megahertz (daher wird das D-Netz auch als GSM 900 bezeichnet) und die Frequenzen des E-Netzes um 1.800 Megahertz (dementsprechend auch als GSM 1800 bezeichnet).

Unter gesundheitlichen Aspekten sind beide Frequenzbänder bei Feldstärken unterhalb der rein an Wärmegesichtspunkten orientierten (thermischen) Grenzwerte als gleichwertig zu betrachten. Außerdem liegen die zulässigen Maximalleistungen von Smartphones und Basisstationen im E-Netz etwas niedriger als im D-Netz (Smartphone E-Netz: max. 1 Watt; Smartphone D-Netz: max. 2 Watt), so dass das E-Netz als "ungefährlicher" erscheint.

Dies ist aber nur theoretisch so. Denn viel wichtiger als die maximal zulässige Leistung ist in der Praxis die tatsächlich abgestrahlte Leistung, und die wird bei den Smartphones entsprechend der Verbindungsqualität individuell geregelt. Besteht eine gute Verbindung zwischen Basisstation und Smartphone (z. B. kurze Entfernung, Telefonat im Freien/auf der Straße), so wird nur eine geringe Sendeleistung benötigt, die weit unter der Maximalleistung liegen kann. Wird die Verbindung aber durch z. B. größere Entfernungen, Gebäudewände oder eine Fahrzeugkarosserie gedämpft (z. B. Telefonat im Gebäude oder Kfz), so muss eine höhere Sendeleistung aufgebracht werden.

Die Randbedingungen, unter denen das Smartphone benutzt wird, haben somit einen entscheidenden Einfluss darauf, wie viel von der maximal möglichen Sendeleistung überhaupt in Anspruch genommen wird. Bei den Basisstationen gibt es ebenfalls eine Fälle von Faktoren, welche die Höhe der verursachten Mobilfunk-Immissionen wesentlich stärker beeinflussen als die maximale Sendeleistung: Entfernung von der Sendeantenne, relative Lage zur Hauptstahlrichtung, Höhe und vertikale Neigung der Sendeantenne, Stärke und Richtung von so genannten Nebenzipfeln, Gebäudedämpfung, Reflexionen usw. Diese Faktoren gelten für das D-Netz und das E-Netz in ähnlicher Weise, insbesondere im näheren Bereich um die Sendeantenne herum. Eine genaue Aussage, aus welcher Richtung die höchsten Strahlungsdichten kommen, mit welchen Frequenzen gesendet wird mit welcher Intensität

FAQ-F0023-DE - Mobilfunknetz - HF - Hochfrequenz - E-Netz - D-Netz - Basisstation


Sind Funkkopfhörer oder Infrarotkopfhörer besser?

Im Spektrum der elektromagnetischen Wellen kommt die Infrarotstrahlung (IR) auch in der Natur vor, nämlich als Wärmestrahlung. An diese sind wir seit Jahrmillionen der Evolution gewöhnt. Sie ist für unsere Existenz sogar unverzichtbar. Technische Geräte, die mit Infrarotstrahlung arbeiten, sind daher bei den üblicherweise verwendeten Strahlungsstärken als biologisch und gesundheitlich unbedenklich anzusehen. Ein technischer Nachteil der IR-Strahlung ist allerdings, dass sie keine Wände durchdringen kann. Somit ist keine direkte Übertragung von einem Raum in einen anderen möglich. Demgegenüber sind Gebäudewände für Funkwellen normalerweise keine absolute Barriere. Diesem technischen Vorteil steht aber als Nachteil gegenüber, dass die Funkwellen deutliche Feldstärken erzeugen, die im natürlichen Spektrum nicht vorkommen. Sie stellen damit für den Organismus eine unnatürliche Belastung dar, die möglichst vermieden werden sollte.

FAQ-F0024-DE - Funkkopfhörer - HF - Hochfrequenz - Bluetooth - DECT


Gibt es periodisch gepulste Strahlen nur an Smartphones oder auch an Basisstationen?

Die Mobilfunktechnik verwendet durchgängig ein Prinzip, das auf gepulster Strahlung beruht. Grund hierfür ist die quasi-gleichzeitige Nutzung vieler Teilnehmer auf einer Sendefrequenz. Diese Technik sorgt dafür, dass der einzelne Benutzer davon nichts merkt. Z. B. belegt ein normales GSM-Handy einen der acht Zeitschlitze, und zwar periodisch ca. 217 mal pro Sekunde. Daher rührt die Pulsfrequenz von ca. 217 Hertz. Der "Zwischenraum" von sieben Zeitschlitzen kann von anderen Teilnehmern benutzt werden. Bei den GSM-Varianten HSCSD und GPRS kann ein Smartphone zur Erhöhung der Übertragungskapazität auch mehrere Zeitschlitze belegen. Bei der Basisstation ist zwischen dem Organisationskanal und den lastabhängigen Verkehrskanälen zu unterscheiden. Der Organisationskanal bei GSM sendet ständig mit voller Leistung in allen acht Zeitschlitzen. 

Davon werden ein oder zwei Zeitschlitze für Organisationsaufgaben im GSM-System benötigt. Die übrigen stehen für Telefonate zur Verfügung. Nicht für Telefonate genutzte (= freie) Zeitschlitze des Organisationskanals werden mit bedeutungslosen Zufallssignalen aufgefüllt. Für den Organisationskanal ergibt sich daher das typische Pulsmuster mit einer Pulsfrequenz von etwa 8 x 217 Hertz (genau: 1.733 Hertz). Zusätzlich verfügt die Basisstation über einen oder ggf. mehrere lastabhängige Verkehrskanäle. Diese werden je nach Auslastung der Anlage und aktuellem Kapazitätsbedarf zu- oder abgeschaltet. Sie sind in der Regel pro Zeitschlitz individuell in der Leistung geregelt. Je nach Anzahl aktiver Zeitschlitze variiert ihr Pulsmuster zwischen dem des Smartphones (nur ein Zeitschlitz belegt) und dem des Organisationskanals (alle acht Zeitschlitze mit voller Leistung belegt).

FAQ-F0025-DE - GSM - HF - Hochfrequenz - Pulsung - Organisationskanal


Oh je, in dem einen Messprotokoll steht Nanowatt pro Quadratzentimeter, in einem anderen Mikrowatt pro Quadratmeter, in Normen Volt pro Meter und wieder woanders Millivolt pro Meter. Wie hängt das zusammen? Kann man das umrechnen?

Die Umrechnung von "Nanowatt pro Quadratzentimeter" (nW/cm²) in "Mikrowatt pro Quadratmeter" (µW/m²) und umgekehrt ist einfach, da es sich lediglich um zwei verschiedene Dimensionen der gleichen physikalischen Größe handelt, nämlich der Strahlungsdichte (die auch als Leistungsflussdichte bezeichnet wird). Darüber hinaus wird hierfür auch noch die Dimension "Watt pro Quadratmeter" (W/m²) verwendet. 1 µW/m² = 0,1 nW/cm² = 0,000 001 W/m² = 10 ⁻⁶ W/m² 1 nW/cm² = 10 µW/m² = 0,000 01 W/m² = 10 ⁻⁵ W/m² 1 W/m² = 1.000.000 µW/m² = 10 ⁶ µW/m² = 100.000 nW/cm² = 10 ⁵ nW/cm² Vergleichbar verhält es sich mit den verschiedenen Dimensionen der elektrischen Feldstärke: Millivolt pro Meter (mV/m) und Volt pro Meter (V/m). 1 V/m = 1.000 mV/m = 10 ⁻³ mV/m 1 mV/m = 0,001 V/m = 10 ³ V/m Ein wenig komplizierter wird es da schon bei der Umrechnung von Strahlungsdichten in Feldstärken und umgekehrt. Diese Umrechnung ist zudem nur zulässig, wenn man sich im so genannten Fernfeld der elektromagnetischen Welle befindet. 

D. h. wenn die Entfernung der Empfangsantenne zur Sendeantenne mindestens drei bis vier Wellenlängen oder mehr beträgt. Dies ist bei Frequenzen oberhalb von 300 MHz - hier beträgt die Wellenlänge ein Meter - und somit auch im Bereich der Mobilfunkfrequenzen praktisch immer gegeben. Unter dieser Voraussetzung gilt: 1 mV/m ↔ 1/377 µW/m² = 0,002 653 µW/m² = 0,000 265 nW/cm² = 2,653 * 10 ⁻⁹ W/m² 1 V/m ↔ 1/377 W/m² = 0,002 653 W/m² = 2.653 µW/m² = 265 nW/cm² 1 µW/m² ↔ 19,416 mV/m = 0,019 416 V/m 1 nW/cm² ↔ 61,4 mV/m = 0,061V/m 1 W/m² ↔ 19,416 V/m = 19.416 mV/m Man beachte, dass die Strahlungsdichte in einem quadratischen Zusammenhang mit der elektrischen und der magnetischen Feldstärke steht. Eine Verdoppelung der Feldstärke bedeutet dementsprechend eine Vervierfachung der Strahlungsdichte; ein zehnfacher Feldstärkewert führt zu einer hundertfach höheren Strahlungsdichte usw.

FAQ-F0026-DE - Umrechnung - HF - Hochfrequenz - Mikrowatt - Strahlunsdichte - Feldstärke


Ist ein Smartphone auch im Standby Modus biologisch kritisch?

Im Stand-by Modus arbeitet das Smartphone überwiegend als Empfänger und "beobachtet" ständig die Feldstärken der umliegenden Basisstationen. In den beiden folgenden Fällen wird es aktiv und sendet für wenige Sekunden ein Signal zur "seiner" Basisstation. Dazu benutzt es die maximal zur Verfügung stehende Leistung. Ist der Smartphone-Besitzer "mobil" unterwegs und wird aufgrund dessen die Basisstation, bei der das Smartphone angemeldet ist, schwächer und eine andere stärker, so ruft das Smartphone "seine" bisherige Basisstation an und veranlasst ein "Handover" an die nun stärkere Basisstation. Wie häufig dies geschieht, hängt einerseits vom Radius bzw. der Dichte der Mobilfunkzellen ab (Makrozellen bzw. Mikrozellen) und andererseits von der Bewegungsgeschwindigkeit. Kleine Zellen und hohe Geschwindigkeit führen am häufigsten zum Handover. Auch wenn das Smartphone nicht bewegt wird und es keine Feldstärkeveränderungen bei den Basisstationen registriert, so muss es sich in regelmäßigen Abständen kurz bei "seiner" Basisstation melden. 

Wie häufig dies geschieht, wird von der Basisstation festgelegt und ist je nach Netzbetreiber und Region unterschiedlich. Typischerweise betragen die Meldeintervalle eine bis mehrere Stunden. Ist dei Funktion "Mobile Daten" aktiviert, sind die Übertragungsintervalle wesentlich kürzer, in mehreren Minutenintervallen. Als weiterer Faktor ist die "Smartphone-Dichte" in einem Raum oder einem Massenverkehrsmittel, wie Bus oder Bahn, zu berücksichtigen. Angenommen, ein einzelnes Smartphone meldet sich alle 60 Minuten bei seiner Basisstation. Bei 60 Personen in einem Raum, die alle ein Smartphone im Stand-by Modus mit sich führen, geht im Durchschnitt jede Minute eines "auf Sendung". Und die Zahl der - nahezu gleichzeitig - erforderlichen Handover steigt mit der Anzahl der Smartphones in einem Verkehrsmittel.

FAQ-F0027-DE - Standby - HF - Hochfrequenz - Handy - Smartphone


Geht es bei den Funktechniken W-LAN oder Bluetooth um gepulste Signale?

In beiden Fällen - leider - ja! Bluetooth basiert auf einem technischen Standard, der ein gepulstes Signal zur Folge hat. Die Pulsfrequenz beträgt 1.600 Hertz. Bluetooth-Geräte gibt es in drei Leistungsklassen mit maximal zulässigen Sendeleistungen von 1 Milliwatt, 2,5 Milliwatt und 100 Milliwatt. Die drahtlosen Netzwerke zur PC-und Notebook-Vernetzung (WLAN = Wireless Local Area Network) nach dem WiFi-Standard (IEEE 802.11) besitzen üblicherweise einen so genannten "Access Point", der die Verbindung zum Telefon-Festnetz und damit zu Internet und Email herstellt. In Firmen kann er auch als Zugangspunkt zu einem betriebsinternen Kabel-Netzwerk (z. B. Ethernet) fungieren. Seine Aufgabe ist vergleichbar der einer Basisstation beim Mobilfunk. Er sendet daher ein ständiges Bereitschaftssignal mit einer Pulsfrequenz von ca. 10 Hertz bis zu einigen zehn Hertz aus. Die maximal zulässige, von der Antenne abgestrahlte Leistung beträgt in Innenräumen 100 Milliwatt (EIRP, unter Berücksichtigung des Antennengewinns).

FAQ-F0028-DE - W-LAN - HF - Hochfrequenz - Router - Access points


Babyphon ständig funkendend, gepulste DECT-Technik? Das darf doch nicht wahr sein!

Leider ist es wahr! Dies geht eindeutig aus der Untersuchung von drahtlosen Babyphonen hervor, die das ÖKO-TEST-Magazin durchgeführt hat und immer wieder durchführt. (www.oekotest.de-Babyphone) Bei Babyphonen waren die Hersteller in den letzten Jahren Gott sei Dank dazu übergegangen, größtenteils solche Geräte herzustellen, die nur dann senden, wenn vom Kinderbett aus ein akustisches Signal zu übertragen ist. Verhält sich das Baby ruhig, so wird bei diesen Geräten auch nicht gesendet. Diesen Bemühungen um eine möglichst geringe Hochfrequenzbelastung läuft die dauersendende DECT-Technik voll zuwider. Hinzu kommt noch, dass bei dem DECT-Babyphon das Elternteil - das in erster Linie als Empfangsteil dient - ebenfalls permanent sendet.

FAQ-F0029-DE - Babyphone - HF - Hochfrequenz - DECT


Es wird behauptet, es gäbe strahlungsarme Smartphones. Das kann doch nicht sein.

Bei den heute üblichen Handys/Smartphones, deren Bestimmungszweck es ja gerade ist, zu "strahlen", kann man nicht von "strahlungsarm" reden, sondern allenfalls von "weniger strahlungsstark". Mit dem Schlagwort "strahlungsarm" werden solche Smartphones belegt, die einen verringerten SAR-Wert aufweisen. Diese Spezifische Absorptions-Rate ist ein Maß dafür, wie viel Hochfrequenzstrahlung, die ja eigentlich zur Mobilfunk-Basisstation gelangen sollte, vom Körper des Smartphones-Benutzers und hier insbesondere von seinem Kopf aufgenommen wird. Ihre Maßeinheit ist Watt pro Kilogramm (W/kg). Der für Teilkörper-Bestrahlung (z. B. Kopf) maximal zulässige SAR-Wert liegt in Deutschland bei 2 W/kg. Für Ganzkörper-Bestrahlung liegt er übrigens mit 0,08 W/kg deutlich niedriger. Diese Grenzwerte sollen sicherstellen, dass sich das Körpergewebe durch die Hochfrequenzstrahlung nicht unzulässig erwärmt und dadurch Schaden nimmt ("Mikrowellenherd-Effekt"). Es handelt sich also um eine rein thermische Betrachtungsweise, die nicht berücksichtigt, dass z. B. im Gehirn und im gesamten Zentralnervensystem vielfältige sensible elektrische Regelungsvorgänge ablaufen. Mittlerweile gibt es eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, die biologische Wirkungen weit unterhalb der thermischen Grenzwerte aufzeigen (athermische Wirkungen). Die Reduzierung des SAR-Wertes wird dadurch erreicht, dass man der Smartphone-Antenne eine Richtwirkung gibt, so dass der größte Teil der Sendeleistung an der Rückseite abgestrahlt wird - bei normalem Gebrauch also vom Kopf weg. 

In Richtung Smartphone-Vorderseite bzw. Kopf ist die Antenne unempfindlicher, dorthin wird eine geringere Leistung abgestrahlt. Der Leistungsunterschied vorne/hinten beträgt typischerweise etwa bis zum Faktor zehn. Dies klingt zunächst erfreulich, aber man muss berücksichtigen, dass wegen der geringen Distanz zur Antenne die Feldstärken am Kopf auch dann noch erheblich sind - viel zu hoch, wie kritische Wissenschaftler anmerken. Außerdem wird die vom Smartphone abgestrahlte Leistung durch eine Reihe anderer Faktoren ganz wesentlich beeinflusst. Wechselt man z. B. während eines Telefonats von der Straße in ein Gebäude, so muss das Smartphone die Hochfrequenz-Dämpfung der Gebäudehülle wieder ausgleichen und - da es leistungsgeregelt arbeitet - nun mit zehnfacher oder gar hundertfacher Leistung senden. Und schließlich funktioniert das Prinzip der Strahlungsreduzierung durch Verwendung einer Richtantenne nur wie geplant, wenn sich die Basisstation, mit der das Smartphone verbunden ist, in der Hauptstrahlrichtung der Smartphone-Antenne befindet. Befindet sie sich z. B. auf der gegenüberliegenden Seite, so ist die Strahlungsbelastung des Kopfes aufgrund der Smartphone-Leistungsregelung immer gleich groß, ganz unabhängig davon, ob ein Smartphone mit hohem oder niedrigem SAR-Wert verwendet wird.

FAQ-F0030-DE - Strahlungsarme Handys/Smartphones - HF - Hochfrequenz - SAR


Das Umweltzeichen "Blauer Engel" wird jetzt auch an strahlungsarme Smartphone vergeben. Sind die wirklich strahlungsarm analog zur Computernorm TCO?

Mit dem "Blauen Engel" für "strahlungsarme" Smartphones verhält es sich etwa so, als würden auch "Blaue Engel" für "emissionsarme" Filterzigaretten verliehen. Vorsicht beim Vergleich mit der TCO-Norm! Die seit langem bekannte und vorbildliche TCO-Norm für strahlungsarme Computer-Bildschirme (seit einigen Jahren auch für Drucker, Kopierer und Faxgeräte) hat zum Ziel, die Abstrahlung von elektrischen und magnetischen Feldern auf das technisch machbare Mindestmaß zu reduzieren. Die Abstrahlung dieser Felder ist ja auch nicht Hauptzweck eines Bildschirms oder Druckers, sondern unerwünschter Nebeneffekt. Er kann reduziert werden, ohne die Hauptfunktion des Gerätes zu beeinträchtigen. Völlig anders ist die Situation beim Smartphone. Seine Aufgabe ist es ja gerade, Funkwellen abzustrahlen! Leider gibt es nun auch eine fragwürdige "strahlungsarme" TCO-Norm für Smartphones. Diese darf nicht mit der oben erwähnten, vorbildlichen TCO-Computernorm verwechselt werden!

FAQ-F0031-DE - Smartphone - Blauer Engel - HF - Hochfrequenz - TCO - Smartphone - Handy


Mein Nachbar hat eine Satellitenschüssel montiert. Und jetzt?

Die Satellitenschüssel ist ein reines Empfangsgerät, welche die vom Weltraumsatelliten gesendeten Signale einfängt, auf einen zentralen Punkt fokussiert, um dann das Signal über Antennenleitungen weiterzutransportieren.

FAQ-F0032-DE - Satellitenschüssel - HF - Hochfrequenz - SAT - Weltraum


Gegenüber steht ein Sender. Kann das kritisch werden?

Wichtig ist immer, was kommt an Sendesignalen bei mir an! Wenn Sie das wissen möchten, sollten Sie qualifizierte Sachverständige mit entsprechenden Hochfrequenzmessungen beauftragen. Die Adressen finden Sie im o-e-w Portal unter "Sachverständige". Wenn eine für Sie zu hohe Strahlungsdichte festgestellt wird, so finden Sie die entsprechenden Materialien zur Reduzierung der hochfrequenten Strahlungsdichten in diesem o-e-w Portal.

FAQ-F0033-DE - Sendeanlage - HF - Hochfrequenz - Antenne


Wo bekomme ich Abschirmmaterialien gegen Mobilfunkbelastungen?

Es gibt heute eine Reihe von Anbieter entsprechender Abschirmmaterialien. Neben seriösen Anbietern werben leider auch einige unseriöse Anbieter mit sagenhaften Versprechen und leider ineffektiven Materialien. Bevor Sie jedoch sich mit wirksamen Materialien eindecken, sollten Sie die tatsächliche Immission in Ihren Räumen fachgerecht ermitteln lassen. Wenn Auffälligkeiten vorhanden sind, dann muss eine erfolgreiche Reduzierungsmaßnahme richtig geplant werden, indem von qualifizierten Sachverständigen probeweise Teile der Räumlichkeiten mit Spezialmaterialien abgedeckt werden. Die Adressen der Fachleute finden Sie unter dem Navigationspunkt "Professionelle Hilfe - Sachverständige". Diese Fachleute beraten Sie auch zur richtigen Auswahl von Abschirmprodukten, wie Sie hier im o-e-w Portal zu finden sind.

FAQ-F0034-DE - Abschirmmaterialien - HF - Hochfrequenz - Abschirmung


Wie kann ich Hochfrequenz richtig messen?

Das ist eine Frage ihres Anspruchs. Es gibt inzwischen relativ preiswerte, dennoch aussagefähige Messtechnik für Hochfrequenz (siehe Navigationspunkt "Produkte"). Je nachdem, wie viel sie investieren und inwieweit sie sich in die Materie einarbeiten wollen, können Sie mit einem eigenen Messgerät zumindest erkennen, ob überhaupt Handlungsbedarf besteht und gegebenenfalls qualifizierte Sachverständige zurate ziehen oder aber selbst konkrete Sanierungsmaßnahmen ins Auge fassen. Doch Vorsicht ist geboten, wenn Ihnen wahre Messwunder für sehr wenig Geld angeboten werden! In diesem Falle ist ihr Geld besser investiert, wenn Sie sich direkt an einen professionelle Sachverständige wenden, die über die entsprechenden Geräte und das nötige Know-how zu deren Bedienung verfügen. (siehe Navigationspunkt "Professionelle Hilfe - Sachverständige").

FAQ-F0035-DE - Eigene HF-Messung - HF - Hochfrequenz - Messung - Messgeräte


Ich bin elektrosensibel. Welche Messgeräte kann ich kaufen? Was tun zu Hause?

Die Messgeräte unseres Partners (siehe Navigationspunkt "Produkte") decken einen großen Teil der üblichen Verursacher von Elektrosmog ab, sind einfach zu bedienen, vergleichsweise preiswert und können so eine wichtige Hilfestellung für elektrosensible Personen bieten. Um aussagefähige Messergebnisse zu erhalten erfordern diese jedoch, sich bis zu einem gewissen Grade mit der Materie näher zu befassen. Wenn Sie das scheuen, sollten Sie sich direkt an einen professionellen Messtechniker wenden, der über die entsprechenden Geräte und das nötige Know-how zu deren Bedienung verfügt (siehe Navigationspunkt "Professionelle Hilfe - Sachverständige").

FAQ-F0036-DE - Messgeräte - HF - Hochfrequenz - Messgeräte


Wo bekomme ich eine Liste der einzelnen Mobilfunksender-Standorte?

Die flächendeckende Dokumentation des Bundes, welche lange Zeit nur den Kommunen zur Verfügung stand, finden Sie bei der Bundesnetzagentur - EMF-Portal

FAQ-F0037-DE - Sendeanlagen - HF - Hochfrequenz - Bundesnetzagentur - Karte - Standort


Woran erkenne ich bei den Mobilfunkfeststationen auf Dächern und Türmen, um welchen Sender welches Mobilfunkbetreibers es sich handelt?

An der äußeren Gestalt lässt sich nicht erkennen, um welches Mobilfunknetz bzw. um welchen Mobilfunkbetreiber es sich handelt. Die Bundesnetzagentur hat die Daten z. T. im Internet veröffentlicht. Sie sind in den "Standortbescheinigungen" festgelegt.

FAQ-F0038-DE - Mobilfunkstation - HF - Hochfrequenz - Standort - Karte - Bundesnetzagentur


Was ist besser, um mich vor Sendern zu schützen: Abschirmfarbe, Abschirmtapete, Abschirmputz oder Abschirmfolien? Wie viel Effekt ist zu erwarten?

Wichtig ist immer, was kommt an Strahlungsdichte bei mir an! Wenn Sie das wissen möchten, sollten Sie qualifizierte Sachverständige mit entsprechenden Hochfrequenzmessungen beauftragen. Die Adressen der Fachleute finden Sie unter dem Navigationspunkt "Professionelle Hilfe - Sachverständige". Ist die Strahlungsdichte sehr hoch, müssen u. U. Materialien eingesetzt werden, die im entsprechenden Frequenzbereich 99% und mehr reduzieren. Die Sachverständigen werden Sie darüber informieren, welches Material für Ihre Situation geeignet ist. Es hängt ja auch davon ab, ob Sie die Wand anschließend streichen, verputzen oder tapezieren wollen oder ggf. beim Auszug alles wieder entfernen müssen. Details über die verschiedenen Produkte finden Sie in der Navigationsleiste unter "Anbieter - Lösungen".

FAQ-F0039-DE - Abschirmfarbe oder Tapete - HF - Hochfrequenz - Verarbeitung - Farbe - Tapete


Woran erkenne ich seriöse baubiologische Sachverständige?

Seriöse baubiologische Sachverständige wenden nur wissenschaftlich anerkannte Messmethoden an. Sie sollten nur die Bereiche der Messtechnik anbieten, über die sie das entsprechende Equipment und die Ausbildung verfügen. Seriöse Anbieter teilen Ihnen in einem Angebot mit, welche Felder gemessen werden und was die Untersuchung kostet. Sie erstellen detaillierte Messberichte mit Angabe der Messwerte, deren Beurteilung hinsichtlich Grenz- und Vorsorgewerten, machen Angaben zu Verursachern der Felder und zu Reduzierungsmaßnahmen. Fragen Sie zusätzlich nach einer abgeschlossenen Berufshaftpflichtversicherung und nach ihren Referenzen. Vergleichen Sie nicht nur den Preis sondern vor allem die Leistung und eingesetzten Messverfahren, wenn Sie sich mehrere Angebote einholen.

FAQ-F0040-DE - Messtechniker - HF - Hochfrequenz - NF - Niederfrequenz - Messmethode


Ich habe ein GPS-System in meinem Auto. Strahlt das oder empfängt das nur?

Das GPS-System ist ein reines Empfangssystem. Das von Weltraumsatelliten gesendete Signal wird von einer Empfangsantenne erfasst und über eine Leitung dem GPS-Gerät zugeführt.

FAQ-F0041-DE - GPS - HF - Hochfrequenz - GPS-System - Empfänger


Es gibt Firmen, die verkaufen billige Elektrosmog-Messgeräte und versprechen verdächtig viel. Sind die zu gebrauchen?

Elektrosmog ist die populärwissenschaftliche Bezeichnung für potentiell gesundheitsschädliche elektromagnetische Strahlung bzw. elektromagnetische Felder. Alle diese unterschiedlichen Felder haben völlig unterschiedliche physikalische Eigenschaften und Ausbreitungsverhalten. Außerdem gibt es kein Messgerät, das alle Felder auf einmal messen kann. Die Beurteilung der Qualität von Elektrosmogmessgeräten ist technischen Laien nicht möglich. Aus diesem Grunde ist große Vorsicht geboten, wenn ihnen das sprichwörtliche "Blaue vom Himmel herunter" versprochen wird. Die Messgeräte unseres Partners bieten Ihnen laienbedienbare Messtechnik zu einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis, 

wobei deren Möglichkeiten und Grenzen klar aufgezeigt werden. Siehe Navigationspunkt "Produkte". Die vollständige Messgeräteausstattung von professionellen Sachverständigen kann leicht mehrere 1000 € kosten. Kontaktdaten finden Sie unter dem Navigationspunkt "Professionelle Hilfe - Sachverständige". Prrofessionelle Messtechniker verfügen nicht nur über eine größere Auswahl an geeigneten hochwertigen Messgeräten, sondern auch über die Erfahrung im Umgang damit, sowie welche Störquellen es gibt und wie man sie minimiert.

FAQ-F0042-DE - Messgerät - HF - Hochfrequenz - NF - Niederfrequenz


Ich will mir einen Netzfreischalter einbauen lassen. Wie geht das? Wo muss er eingebaut werden? Ist er ein wirksamer Schutz gegen Elektrosmog?

Der Netzfreischalter, heute auch Netzabkoppler genannt, wird in den Sicherungsverteiler durch den Elektrofachmann eingebaut. Voraussetzung für die richtige Auswahl des Stromkreises, in welchem der Netzabkoppler eingesetzt wird, ist eine fachgerechte Messung der niederfrequenten elektrischen Felder direkt am Schlafplatz. Möglich ist, dass mehrere Stromkreise (z. B. die der Nachbarräume) an der Belastung eines Schlafplatzes beteiligt sind und deshalb auch mehrere Netzabkoppler installiert werden müssen. Dies wird durch sukzessives Abschalten der einzelnen Sicherungen während des Messvorgangs ermittelt, solange, bis sich der baubiologisch empfohlene Vorsorgewert für Schlafbereiche von möglichst unter 1 Volt pro Meter (V/m) einstellt. Anbieter für Netzabkoppler finden Sie hier im o-e-w Portal.

FAQ-F0043-DE - Netzfreischalter - NF - Niederfrequenz - Netzfreischalter - Netzabkoppler


Ich bin an einem Grundstück interessiert. Da steht eine Hochspannungsleitung, ich schätze so 90 Meter entfernt. Kann ich das Grundstück kaufen? Reicht der Abstand?

Grundsätzlich muss bei Hochspannungsleitungen mit Belastungen durch niederfrequente elektrische und magnetische Felder gerechnet werden. Die elektrischen Wechselfelder entstehen durch die Hochspannung, die ständig und relativ konstant ansteht. Diese elektrischen Wechselfelder können relativ leicht durch den Bewuchs des Grundstückes mit hohen Bäumen bzw. der Ausstattung der Gebäudehülle mit elektrisch leitfähigen und geerdeten Materialien reduziert werden. Im o-e-w Portal finden Sie Produkte, die diese Felder problemlos abschirmen können. Wie hoch der Wert der magnetischen Wechselfelder ist, hängt vom fließenden elektrischen Strom auf den Leitungen ab. Die Werte können stark schwanken, deshalb muss zunächst die Belastung mit einer Langzeitaufzeichnung der magnetischen Flussdichte am Grundstück ermittelt werden. Für Schlafplätze empfehlen die Baubiologen einen Vorsorgewert von 20 Nanotesla (nT). Dieser Wert sollte nicht deutlich überschritten werden. Magnetische Wechselfelder durchdringen Baustoffe ungehindert und lassen sich nur in lokal begrenzten Bereichen mit hohem Kostenaufwand reduzieren.

FAQ-F0044-DE - Grundstück - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - Langzeitmessung - EWF - Elektrische Wechselfelder - Hochspannungsleitung


Wir wohnen an einer Hochspannungsleitung. Das RWE hat bei uns 4,2 Mikrotesla gemessen und meint, das sei wenig. Was meinen Sie?

Die Bewertung eines Messergebnisses kann je nach Blick auf geltende Grenzwerte bzw. Vorsorgewerte unterschiedlich ausfallen. Die 26. Bundesimmissionsschutzverordnung gibt den maximalen Wert von 100 Mikrotesla an. So gesehen sind 4,2 Mikrotesla ein geringer Wert. Wenn man jedoch berücksichtigt, dass dieser Grenzwert nur akute Gesundheitsschädigungen bzw. das Unfallrisiko berücksichtigt, reicht diese isolierte Betrachtungsweise im Sinne der gesundheitlichen Vorsorge nicht aus. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen ein erhöhtes Leukämierisiko für Kinder ab einer Flussdichte von 0,2 Mikrotesla (= 200 nT). Die Baubiologie empfiehlt für den Schlafplatz 0,02 Mikrotesla (= 20 nT).

FAQ-F0045-DE - Hochspannungsleitung - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - Langzeitmessung - EWF - Elektrische Wechselfelder


Wenige Meter neben meinem Haus gibt es eine zweispurige Bahnlinie. Wie kann ich mich abschirmen?

Bei elektrifizierten Bahnlinien kommen Belastungen niederfrequenter elektrischer und magnetischer Wechselfelder in Betracht. Die elektrischen Wechselfelder entstehen durch die Hochspannung, die ständig und relativ konstant ansteht. Diese elektrischen Wechselfelder können relativ leicht durch den Bewuchs des Grundstückes mit hohen Bäumen bzw. der Ausstattung der Gebäudehülle mit elektrisch leitfähigen und geerdeten Materialien reduziert werden. Wie hoch der Wert der magnetischen Wechselfelder ist, hängt vom fließenden elektrischen Strom auf den Leitungen und möglichen vagabundierenden Bahnrückströmen auf sanitären Leitungen, metallischen Systemen usw. ab. Die Werte können stark schwanken, deshalb muss zunächst mit einer Langzeitaufzeichnung die Belastung der magnetischen Flussdichte im Gebäude ermittelt werden. Für Schlafplätze empfiehlt die Baubiologie einen Vorsorgewert von 20 Nanotesla (20 nT = 0,02 µT). Dieser Wert sollte nicht deutlich überschritten werden. Magnetische Wechselfelder durchdringen im Gegensatz zu den elektrischen Wechselfeldern die Gebäudehülle ungehindert und können nur mit höchstem Aufwand reduziert werden.

FAQ-F0046-DE - Bahnlinie - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - Langzeitmessung - EWF - Elektrische Wechselfelder


Es wurde mir eine Abschirmfarbe für die Wände empfohlen. Ist diese Empfehlung richtig? Kann ich hinterher wieder Löcher in die Wand bohren? Kann ich den ganzen Raum damit streichen?

Mit einer leitfähigen Abschirmfarbe für niederfrequente elektrische Wechselfelder können entsprechende Feldimmissionen dann erfolgreich reduziert werden, wenn die Farbe fachgerecht geerdet wird, und die Maßnahme (Größe der Flächen) richtig geplant wurde. Da es sich hier um niederfrequente elektrische Felder handelt, spielen kleine Öffnungen in der Fläche keine Rolle, so dass auch Löcher gebohrt werden können. Neben Abschirmfarben gibt es auch zahlreiche andere Produkte und Lösungen gegen elektrische Wechselfelder - mehr dazu bei den Anbietern des o-e-w Portals.

FAQ-F0047-DE - Abschirmfarbe - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - bohren - Wand


Warum werden nicht alle Geräte und Leitungen prinzipiell geerdet? Ich hörte, das würde elektrische Wechselfelder schon um mehr als 90% reduzieren.

Die Elektroindustrie hat bei der Entwicklung elektrischer Geräte das Bestreben, elektrische Unfälle weitestgehend zu vermeiden, um die Akzeptanz der Anwendung elektrischer Energie zu fördern. Durch die Einführung der Schutzklasse II-Geräte, bei denen eine doppelte Gehäuseisolierung aus nicht elektrisch leitenden Kunststoffen das Auftreten einer gefährlichen Berührungsspannung verhindert. Dadurch konnten die Unfallzahlen nachweislich drastisch reduziert werden. Aus baubiologischer Sicht nachteilig ist sicherlich die höhere Feldemission, da die Anschlussleitung nur in zweiadriger und ungeschirmter Version auszuführen und auch das Gerät selbst ungeschirmt ist. Bei Schutzklasse I-Geräten wird das metallische Gehäuse über den in der dreiadrigen Anschlussleitung mitgeführten Schutzleiter geerdet. Dies bedeutet in der Regel eine drastische Reduzierung der elektrischen Wechselfelder, auch im Bereich der Anschlussleitung. Grundsätzlich möglich ist hier auch der Austausch der Anschlussleitung gegen eine geschirmte Leitung. Die Felder werden dann nochmals deutlich gesenkt. Die Anbieter für geschirmte Leitungen finden Sie hier im o-e-w Portal.

FAQ-F0048-DE - Kabel - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - Geräte


Mein Fernsehbild zittert und flackert. Manchmal verändern sich sogar die Farben. Die Fernsehtechniker können nichts finden.

Es ist denkbar, dass auch von außen einwirkende starke magnetische Wechselfelder Einfluss auf die Bildqualität haben können. Eine dreidimensionale Langzeitaufzeichnung bringt Klarheit darüber.

FAQ-F0049-DE - Fernseher - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder


In meinem Schlafzimmer befinden sich ein Fernseher, DVD-Player, CD-Player, eine Niedervolthalogenlampe und ein Computer. Die Abstände zum Bett liegen zwischen 1,40 und 1,75 Meter. Was muss ich ändern?

Die Emissionen dieser Geräte können dadurch reduziert werden, dass sie vom Netz, am besten an der Wandsteckdose, getrennt werden. Allerdings sollten Sie auch an elektrische Wechselfelder denken, die durch die in den Wänden verlegten Leitungen, auch der Nachbarräume, verursacht werden. Auch magnetische Wechselfelder durch elektrische Anlagen und Geräte sowie hochfrequente Einstrahlungen von Funkanlagen bzw. Geräte im eigenen Gebäude sind möglich. Klarheit über die tatsächliche Belastung sowie entsprechende Reduzierungsmöglichkeiten erhalten Sie durch eine baubiologische Messung.

FAQ-F0050-DE - Schlafzimmer - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Fernseher - DVD-Player - CD-Player - Computer - PC


Mir geht es nur am Arbeitsplatz schlecht. Wie kann ich den Computer abschirmen?

An einem Computerarbeitsplatz gibt es unterschiedliche Quellen elektrischer, magnetischer und elektromagnetischer Felder. Eine Messung dieser Felder bringt Klarheit darüber, welche Geräte, Leitungen usw. an der Belastung Ihres Arbeitsplatzes beteiligt sind. Entsprechende Reduzierungsmaßnahmen können dann bei den Messungen z. B. durch Austausch der Geräteanschlussleitungen gegen eine geschirmte Version oder durch Vergrößern der Abstände zu Feldverursachern geplant werden.

FAQ-F0051-DE - Arbeitsplatz - HF - Hochfrequenz - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Fernseher - DVD-Player - CD-Player - Computer - PC


Ist ein Zug ein Faradayscher Käfig? Werden in den Wagen die Felder der Bundesbahn abgeschirmt?

Beim Betrieb der elektrischen Bahnen werden im wesentlichen niederfrequente elektrische und magnetische Felder durch die Fahrdrahtleitung, den rückstromführenden Schienen und den im Wagen betriebenen Anlagen und Geräten verursacht. Das Prinzip des Faradayschen Käfigs basiert darauf, äußere elektrische Felder abzuschirmen. Da auch im Wagen elektrische Anlagen und Geräte betrieben werden, kann hier von einer nennenswerten Reduzierung nicht ausgegangen werden. Die magnetischen Felder werden ebenso kaum durch den Stahlkörper reduziert. Als zusätzliche, hochfrequente Belastung muss heute die verstärkte Anwendung von Mobilfunkkommunikation im Wagen genannt werden. Die hochfrequente Strahlung der Mobilfunksendeanlagen kann bei den Waggons des ICE von außen weder durch das Blech des Waggons noch durch die Wärmeschutzverglasung eindringen. Aus diesem Grunde sind in den Waggons Repeater, also Verstärker zur Übertragung des Mobilfunksignals von außen nach innen und umgekehrt und W-LAN-Repeater, installiert.

FAQ-F0052-DE - Bahn - HF - Hochfrequenz - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Faradayischer Käfig


Ich will ein Grundstück in einem zukünftigen Neubaugebiet kaufen. An der Grundstücksgrenze ist ein Trafohaus geplant. Wie viel Abstand sollte eingehalten werden?

Trafostationen verursachen in der Regel nur innerhalb von ca. zwei bis vier Metern Abstand nennenswerte magnetische Wechselfeldemissionen. Weit aus größere Belastungen können durch die zugeführten und abgehenden Energieversorgungskabel entstehen. Eine Messung bringt keine weiteren Erkenntnisse, da sich mit dem geplanten Bau des Trafohauses die Feldsituation völlig verändern kann. Das Energieversorgungsunternehmen sollte beauftragt werden, aus ihren Planungsgrundlagen eine Berechnung bzw. Abschätzung der dann entstehenden Feldemissionen zu erstellen.

FAQ-F0053-DE - Trafohaus - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Energieversorger


Im Schlafzimmer meines Sohnes steht ein Computer. Den ziehe ich jede Nacht aus der Steckdose. Reicht das?

Durch das Trennen vom Netz wird sicherlich eine sehr große Reduzierung der elektrischen und magnetischen Wechselfelder erreicht. Sie sollten auch an die elektrischen Wechselfelder denken, die durch die in den Wänden verlegten Leitungen, auch der Nachbarräume, verursacht werden. Auch magnetische Wechselfelder durch elektrische Anlagen und Geräte sowie hochfrequente Einstrahlungen von Funkanlagen bzw. Geräten im eigenen Gebäude sind möglich. Klarheit über die tatsächliche Belastung sowie entsprechenden Reduzierungsmöglichkeiten erhalten Sie durch eine baubiologische Messung.

FAQ-F0054-DE - Trafohaus - HF - Hochfrequenz - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder


Welcher Netzfreischalter ist besser, ein einpoliger oder ein zweipoliger?

Die zweipoligen Netzabkoppler sind heute vom Markt weitestgehend verschwunden. Zum einen darf bei bestimmten Installationsvarianten diese Version nicht eingesetzt werden (TN-C-System mit "klassischer Nullung"). Auf der anderen Seite konnte bisher kein erheblicher Vorteil durch das Trennen des Neutralleiters ermittelt werden. Wichtig ist in jedem Fall, dass bei einem Netzfreischalter bzw. Netzabkoppler die abgeschaltete Leitung automatisch auf das Potential des Neutralleiters geschaltet wird. Damit werden Einkopplungen durch die Parallelverlegung mit unter Spannung stehenden Leitungen verhindert. Die Anbieter für Netzabkopppler finden Sie hier im o-e-w Portal.

FAQ-F0055-DE - Netzfreischalter - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Netzabkoppler


Gibt es elektromagnetische Felder bei Wasserbetten?

Das Wasserbett wird über eine Anschlussleitung am elektrischen Versorgungsnetz des Hauses betrieben. Dabei werden elektrische Wechselfelder verursacht. Setzt der Heizungsbetrieb ein, entstehen zusätzlich magnetische Wechselfelder. Sie sollten durch technische Maßnahmen (z. B. Zeitschaltuhr) verhindern, dass während der Schlafphase die Wasserheizung läuft bzw. das Anschlusskabel mit dem Netz verbunden ist. Außerdem können noch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder anderer Geräte und Anlagen auf Ihren Schlafplatz einwirken. Eine baubiologische Untersuchung bringt darüber Klarheit.

FAQ-F0056-DE - Wasserbett - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder


Mein elektrisch verstellbares Bett macht 500 V/m elektrische Feldstärke. Der Grenzwert der Bildschirmarbeitsplatznorm TCO liegt bei 10 V/m. Ich bekomme in diesem Bett immer Herzjagen und Muskelkrämpfe. Was kann ich rechtlich tun?

Der Grenzwert 10 V/m des Bildschirmarbeitsplatzstandards TCO bezieht sich auf die Emission elektrischer Felder bestimmter Computergeräte und wurde von der schwedischen Beamten- und Angestelltengewerkschaft im eigenen Land durchgesetzt. Auf elektrisch verstellbare Betten ist dieser Grenzwert keinesfalls anwendbar. Rechtliche Möglichkeiten sind daher nicht in Sicht. Es gibt jedoch viele technische Möglichkeiten, welche durch eine baubiologische Messung ermittelt werden können, um die Belastung in Ihrem Bett zu reduzieren.

FAQ-F0057-DE - Bett - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder


Wie kommen elektrische Ströme auf Wasser-, Heizungs- oder Gasrohre?

Es gibt immer noch alte Installationen, bei denen es keinen separaten, grüngelben Schutzleiter gibt. Hier hat der Rückleiter zwei Funktionen: Die Schutzleiter- und Neutralleiterfunktion. Zudem werden in einem Gebäude aus sicherheitstechnischen Überlegungen metallische Rohre geerdet, d. h. mit dem Schutzleiter elektrisch leitend verbunden. Der Rückstrom hat jetzt zwei Möglichkeiten: Einmal über den kombinierten Rück- und Schutzleiter zu fließen oder teilweise auch über geerdete Metallrohre. Moderne Elektroinstallationen haben deshalb, möglichst vom Zählerkasten an, einen getrennten Schutz- und Neutralleiter. Der Rückstrom ist gezwungen, über den Neutralleiter zu fließen.

FAQ-F0058-DE - Wasserleitung - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Elektrische Ströme


An meinem Arbeitsplatz sind vom TÜV über 45 µT gemessen worden. Das sei, so der TÜV, völlig unbedenklich für mich. Mir geht es hier aber immer sehr schlecht.

Mit 45 µT (45.000 nT) liegt der gemessene Wert sicherlich unter dem von der Berufsgenossenschaft festgelegten Grenzwert. Dass dieser Wert aus der Sicht des TÜV völlig unbedenklich ist, deckt sich nicht mit den Meinungen kritischer Wissenschaftler im In- und Ausland. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) selbst schreibt: "Keine Normungsbehörde hat Expositionsrichtlinien mit dem Ziel erlassen, vor langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen, wie einem möglichen Krebsrisiko, zu schützen". "Offizielle" Grenzwerte schützen also nur vor akuten Risiken bzw. dem Unfallrisiko. Langfristige Schädigungen werden also nicht berücksichtigt.

FAQ-F0059-DE - Arbeitsplatz - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder


Wie kann ich feststellen, ob eine Leuchte richtig oder falsch herum in der Steckdose steckt?

Die gefahrloseste Möglichkeit festzustellen, ob der Stecker so in die Steckdose eingesteckt ist, dass auch die Phase durch den Schnurzwischenschalter geschaltet wird, geschieht mit einem berührungsfreien aktiven Spannungsprüfer (mit integrierter Batterie zur Verstärkung der Signale). Mit diesem führt man entlang der Anschlussleitung. Solange diese Leitung Spannung führt, leuchtet die Kontrolllampe auf. Bei ausgeschalteter Leuchte darf die Spannung nur von der Steckdose bis zum Schnurzwischenschalter anstehen, danach muss die Leitung spannungsfrei sein. Dann ist der Stecker günstig eingesteckt und dei Belastung durch niederfrequente Wechselfelder möglichst gering. Zeigt der Spannungsprüfer bei ausgeschalteter Leuchte bis zur Leuchtenfassung Spannung an, sollte der Stecker gedreht werden. Dieses preiswerte "Messgerät" gibt es z. B. bei der Firma Conrad unter der Bezeichnung Multitester.

FAQ-F0060-DE - Stecker - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Multitester - Spannungsprüfer


Unser Elektroinstallateur behauptet, dass der Einsatz geschirmter Gerätedosen unsinnig sei, geschirmte Leitungen, das sieht er noch ein.

Gerade in der Holz- und Leichtbauweise, also auch in Dachgeschossen ist die Wirkung geschirmter Gerätedosen unbestritten. In der Gerätedose werden der Mantel und somit auch der Schirm der Leitung entfernt. Hier treten jetzt relativ hohe elektrische Felder auf. Durch Berührungspunkte mit dem umgebenden Baustoff werden die Felder in die komplette Holz- bzw. Leichtbaukonstruktion eingekoppelt. Dies kann mit leitfähig beschichteten und geerdeten Gerätedosen deutlich reduziert werden. Auch in der Massivbauweise, vor allem dann, wenn es zu Mischbauweisen kommt, können elektrische Felder durch den Einsatz von geschirmten Leitungen und geschirmten Dosen sicher reduziert werden. Die Anbieter für geschirmte Leitungen und Dosen finden Sie hier im o-e-w Portal.

FAQ-F0061-DE - Elektroinstalltion - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Kabel - Dosen


Ich will Elektrosmog selber messen. Welches preiswerte Messgerät empfehlen Sie?

Der Begriff "Elektrosmog" umfasst elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder und Strahlen. Weiterhin wird zwischen Gleichfeldern und Wechselfeldern (Nieder- und Hochfrequenz) unterschieden. Diese unterschiedlichen Felder und Strahlen werden auch mit ganz unterschiedlichen, auf die jeweilige Messaufgabe abgestimmten Messgerätetypen gemessen. Es gibt also nicht nur ein Messgerät für Elektrosmog. Bitte beachten Sie auch, dass als Ergebnis einer Messung dessen Bewertung und auch das Aufspüren des Verursachers eine wichtige Aufgabe darstellt, um ggf. eine Reduzierung vornehmen zu können. Hierfür geeignete, laienbedienbare Messgeräte finden Sie unter dem Navigationspunkt "Produkte", Kontakt zu professionellen Messtechniker unter dem Navigationspunkt "Professionelle Hilfe - Sachverständige"

FAQ-F0062-DE - Messgerät - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Messung - HF - Hochfrequenz


Bei uns im Ort wird ein neuer Mobilfunksender installiert. Ist das gefährlich?

Nach der Inbetriebnahme von Mobilfunksendern klagen in deren Umfeld Menschen über gesundheitliche Beeinträchtigungen wie z. B. Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme, Ohrgeräusche, Herzrhytmusstörungen usw. Diese Erfahrungen werden regelmäßig durch wissenschaftliche Forschungen bestätigt, so dass auf Grund dieser Ergebnisse auch Schädigungen und schwere Krankheiten nicht mehr ausgeschlossen werden können. Die im baubiologischen Standard und in der EUROPAEM EMF-Leitlinie 2016 speziell für Schlafräume definierten Richtwerte tragen dieser Erkenntnis Rechnung und sollen im Sinne einer echten Vorsorge die Risiken auch für empfindliche Menschen minimieren. Ob durch die Installation der Mobilfunksendeanlage bei Ihnen im Ort, in Ihrem Lebensumfeld Strahlungswerte verursacht werden, die diese sinnvollen Richtwerte überschreiten, kann nur durch eine qualifizierte Messung festgestellt werden. Allein die Entfernung Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses zu dieser Anlage ist kein alleiniges Maß für die bei Ihnen dadurch verursachten hochfrequenten Strahlungsdichten. 

Maßgebend sind auch die maximale Sendeleistung, die Antennen-Ausrichtungen (Hauptstrahlrichtungen, Neigungen), die Ausbreitungsbedingungen (Dämpfung durch Gebäude, Bewuchs, Topographie des Geländes, Reflexionen...), die verwendeten Antennentypen und weitere technische Gegebenheiten. Nur durch eine fachgerechte Messung möglichst mit einem dafür geeigneten Messgerät (HF-Spektrumanalysator) werden Sie darüber Klarheit erhalten, um dadurch auch beurteilen zu können, ob und welche Abschirmmaßnahmen angeraten sind. Wenden Sie sich also an kompetente und erfahrene Sachverständige, die die entsprechende Messausrüstung besitzen und Sie seriös beraten kann. Adressen und Infos bekommen Sie unter dem Menüpunkt "Professionelle Hilfe". Eine Übersicht von kompetenten Lösungsanbietern finden Sie in der Navigationsleiste unter "Produkte". Unter "So ist Ihre Belastung" können Sie Ihre individuelle Wohnsituation ermitteln, dort gibt es auch Tipps zu Schutzmaßnahmen.

FAQ-F0063-DE - Sendeanlage - HF - Hochfrequenz - Sendemast - E-Netz - D-Netz


Auf dem Dach unseres Hauses ist eine Mobilfunksendeanlage installiert worden. Die Bundesnetzagentur war da und hat gemessen. Die Werte liegen bei einem 1000stel der Grenzwerte. Ich traue denen nicht. Ist das in Ordnung?

Die von der Bundesnetzagentur durchgeführten Messungen werden aus unserer Erfahrung überwiegend fachlich korrekt durchgeführt. Wie Sie aber bereits schreiben, wird zur Beurteilung möglicher Wirkungen und Risiken ausschließlich die in Deutschland gültige "Bundesimmissionsschutz-Verordnung 26.BImSchV." herangezogen. Bekanntlich berücksichtigen die darin definierten Grenzwerte ausschließlich die Risiken durch Wärmewirkung der hochfrequenten Strahlung. Biologische Wirkungen, wie sie mittlerweile aus Erfahrung speziell auch der Baubiologie und vieler seriöser, unabhängiger wissenschaftlicher Forschungen auch weit unterhalb dieser thermischen Schwelle als gesichert gelten müssen, werden somit von dieser Behörde nicht berücksichtigt. Es ist also ratsam, baubiologische Sachverständige mit einer erneuten Messung zu beauftragen, die nach dem anerkannten "Standard der baubiologischen Messtechnik" vorgehen und die Ergebnisse entsprechend beurteilen.

FAQ-F0064-DE - RegTP - HF - Hochfrequenz - Sendemast - D-Netz


Bei mir zu Hause leuchtet eine Leuchtstoffröhre in meiner Hand. Ich fühle mich krank und elend. Da muss es doch einen Zusammenhang geben.

Leuchtstoffröhren sind sog. Gasentladungslampen, deren Gasfüllung nach dem Anlegen einer genügend hohen elektrischen Spannung und der dadurch erzeugten elektrischen Feldstärke zündet (ionisiert) und die in der Röhre innen aufgebrachte Leuchtschicht zum Leuchten bringt. Der von Ihnen beschriebene Effekt deutet also darauf hin, dass in Ihrem Haus eine so große elektrische Feldstärke herrscht, die bereits ausreicht, um eine Leuchtstofflampe zum Leuchten zu bringen. Das erkennen Sie auch daran, dass dieser Effekt nur dann auftritt, wenn Sie die Lampe in die Hand nehmen. Durch die "Antennenwirkung" ihres Körpers wird die Feldstärke soweit erhöht, dass sie die Zündspannung der Röhre überschreitet. Dieser Effekt tritt erfahrungsgemäß dann auf, wenn die herrschende elektrische Feldstärke weit oberhalb der baubiologischen Vorsorgewerte liegt. 

Insofern kann es durchaus sein, dass Ihr schlechtes Befinden durch diese hohen Feldstärkewerte verursacht wird. Lassen Sie die Situation in Ihrer Wohnung dringend von kompetenten Sachverständigen durch physikalische, reproduzierbare Messungen erfassen, so dass vor allen Dingen daraus auch auf den Verursacher geschlossen werden kann. Ziel einer baubiologischen Untersuchung ist ja vor allen Dingen, durch das Abschalten oder das deutliche Reduzieren dieser hohen Belastungen die Situation der dort lebenden Menschen nachhaltig zu verbessern.

FAQ-F0065-DE - Feldstärke - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechelfelder - Leuchtstoffröhre


Welches Auto macht den wenigsten Elektrosmog?

In einem Auto herrscht üblicherweise die komplette Palette der unter dem Begriff "Elektrosmog" zusammengefassten Felder und Strahlen: niederfrequente elektrische und magnetische und sogar hochfrequente Felder durch die Auto-Elektrik und -Elektronik. Elektrische und magnetische Gleichfelder durch aufladbare Synthetik-Einrichtung (z. B. Sitzbezüge) und überall verbaute magnetisierte Stahlteile (z. B. Karosserie). Erhebliche Unterschiede von Fahrzeug zu Fahrzeug gibt es allerdings speziell im Bereich der magnetischen Wechselfelder, verursacht hauptsächlich durch die Auto-Elektrik und -Elektronik. Dabei waren früher Fahrzeuge mit Diesel-Motor wegen der fehlenden Zündanlage deutlich feldärmer als Benziner. Durch die in den letzten Jahren zunehmende generelle Elektrifizierung sind die Unterschiede erheblich geringer geworden. Besonders hohe niederfrequente magnetische Felder werden in Fahrzeugen dann erzeugt, wenn die Autobatterie aus Gewichtsgründen nich

t im Motorraum, sondern davon getrennt im Kofferraum oder unter den Rücksitzen angebracht ist. Von den durch das ganze Fahrzeug verlaufenden Leitungen zwischen der Batterie und den Verbrauchern wird durch die darüber fließenden hohen Ströme ein entsprechend hohes magnetisches Wechselfeld verursacht. Die Frequenz hängt vornehmlich auch von der Motordrehzahl ab. Gemessene Werte liegen dabei bis über 10 µT (= 10.000 nT), also in einem aus baubiologischer Vorsorgesicht extrem auffälligen Bereich. Abhilfe kann dabei teilweise das aufwendige Neuverlegen von Leitungen bringen. Wenn Sie sich für ein feldarmes Neufahrzeug interessieren, so bleibt Ihnen nur die Messung dieser Felder vor dem Kauf. Aber selbst dies ist nicht grundsätzlich eine Garantie dafür, dass das gelieferte Fahrzeug dann auch die identischen Felder besitzt. Änderungen in der Ausstattung und auch bei der Konstruktion können dazu führen, dass sich die Feldsituation bei demselben Fahrzeugmodell ändern kann. Die größte Sicherheit hat man also dann, wenn man das vermessene und akzeptierte Fahrzeug käuflich übernimmt. Dies gilt auch für Hybride oder E-Autos.

FAQ-F0066-DE - Auto - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechelfelder - MWF - Magnetische Wechselfelder - Zündanlage - Fahrzeug


Ich telefoniere mit einem Smartphone. Das soll die Hirnströme verändern. Bitte geben Sie mir Adressen von Neurologen, die das mit dem EEG messen können.

Einer der ersten Wissenschaftler, der den Effekt von gepulsten Hochfrequenz-Strahlen im EEG nachgewiesen hat, ist der Medizin-Physiker Dr. Lebrecht von Klitzing aus Lübeck. Seit einiger Zeit führt er im Zuge seiner weiteren Forschungen Untersuchungen durch, welche die individuelle Empfindlichkeit von Menschen auf elektromagnetische Strahlung aufzeigt. Dabei werden Messungen am vegetativen Nervensystem unter entsprechender Belastung aufgenommen und ausgewertet. Umweltphysik / Medizinphysik Dr. Lebrecht von Klitzing – Medizinphysiker (DGMP) Schwimmbadweg 21 D-36466 Wiesenthal (Rhön) E-Mail: vonklitzing@umweltphysik.com URL: https://www.umweltphysik.com Telefon: +49 (0)36964 – 831 203

FAQ-F0067-DE - Hirnströme - HF - Hochfrequenz - Handy - Smartphone - D-Netz


Die Schmusetiere meiner Enkelin knistern immer so, was ist das?

Das Fell vieler Schmusetiere besteht aus hochisolierenden Synthetik-Fasern, die sich speziell bei Bewegung und Reibung an der Oberfläche stark aufladen können. Fachlich spricht man hier von "elektrostatischer Ladung". Die dabei entstehenden gemessenen Spannungen können mehr als 10.000 Volt überschreiten! Als Folge dieser hohen elektrischen Spannung treten beim Berühren dieser Oberflächen Funken-Entladungen auf, die Sie als Knistern auch akustisch wahrnehmen können. Im abgedunkelten Raum können Sie sogar die Entladungs-Blitze sehen. Die dadurch erzeugten hohen elektrischen Feldstärken können aus baubiologischer Erfahrung speziell auch bei den noch besonders empfindlichen Kleinkindern zu gesundheitlichen Störungen und Beeinträchtigungen führen. Schenken Sie Ihrer Enkelin also Schmusetiere mit natürlichen Oberflächen-Materialien z. B. Wolle, die es auch immer noch gibt. Diese laden sich gar nicht oder nur schwach auf, und dieser Effekt verschwindet im Gegensatz zu Synthetik-Oberflächen üblicherweise auch innerhalb weniger Minuten.

FAQ-F0068-DE - Elektrostatik - NF - Niederfrequenz - Elektrische Gleichfelder


Seit ich mit Smartphones telefoniere, habe ich Tinnitus. Gibt es da Zusammenhänge?

Dieser von Ihnen beschriebene Effekt wird mittlerweile von vielen Menschen beschrieben, die entweder mit einem Smartphone telefonieren und/oder in der Nähe einer Basisstation leben. Dabei spielt es offenbar keine Rolle, ob dies ein Smartphone bzw. eine Mobilfunk-Basisstation oder ein DECT-Schnurlos-Teil bzw. dessen ebenfalls dauersendende Basisstation ist. Maßgebend für diese Ohrgeräusche ist wahrscheinlich die gepulste Strahlung, die von diesen Anlagen ausgeht. In Ihrem Fall ist es also sicherlich ratsam, dass Sie so wenig wie möglich mit Ihrem Smartphone telefonieren. Wann immer möglich führen Sie längere Gespräche mit einem normalen Schnurtelefon.

FAQ-F0069-DE - Tinnitus - HF - Hochfrequenz - Handy - Smartphone


Kann ich die Strahlung meines schnurlosen Telefons abschirmen? Wie? Womit? Soll ich die kleine Basisstation ganz weit weg, vielleicht in den Keller stellen?

Es kommt darauf an, in welchem Modus Ihr Schnurlostelefon arbeitet. Wenn es ein Gerät mit Mode "ECO-Plus" ist, dann sendet die Anlage nur eine hochfrequente Strahlung während des Telefonierens aus. Nach dem Gesprächsende wird die hochfrequente Funkverbindung zwischen dem Mobilteil und der Basisstation abgeschaltet und ist somit normalerweise nicht mehr vorhanden. Insofern erübrigt sich im Prinzip eine Abschirmung dieses Schnurlos-Typs. Wenn Sie dagegen ein Schnurlostelefon besitzen, das diesen ECO-Mode nicht beinhaltet, dann sendet dessen Basisstation ununterbrochen eine gepulste Strahlung aus, also auch dann, wenn Sie nicht telefonieren. Eine Maßnahme zur Reduzierung der dadurch verursachten Strahlung ist das Verlegen der Basisstation möglichst weit weg speziell von Schlaf- und Kinderzimmern, z. B. in den Keller. 

Dadurch kann man bereits eine deutliche Abnahme der Strahlung erreichen. Sie können auch noch zusätzlich die Stromversorgung der Basisstation während der Ruhezeiten durch Ziehen des Netzsteckers abschalten, und somit das Gerät praktisch stilllegen. Automatisieren lässt sich dies sogar über eine einfache Schaltuhr, die Sie für wenig Geld im Baumarkt kaufen können. Programmieren Sie diese so, dass beispielsweise während der Nachtzeit die Anlage darüber abgeschaltet wird. Die sinnvollste Maßnahme wäre allerdings, das DECT-Schnurlostelefon entweder durch ein biologisch weniger riskantes Gerät mit ECO-Mode und ECO-Mode-Plus oder aber durch ein normales Schnurlelefon auszutauschen. Eine aktuelle Marktübersicht über aktuelle DECT-Telefone mit ECO-Modes finden Sie auf der Webseite des Verbandes deutscher Baubiologen e.V. VDB.

FAQ-F0070-DE - DECT - HF - Hochfrequenz - DECT - ECO - ECO-Plus


Auf dem Nachttisch meines Mannes steht ein Funkwecker. Funkt der?

Ein Funkwecker ist ein Funkempfänger wie beispielsweise ein Radio und sendet somit auch keine hochfrequenten Strahlungen aus. Nachdem diese Funkwecker üblicherweise auch von einer Batterie versorgt werden, ist auch aus diesem Grund gegen eine Verwendung auf dem Nachttisch nichts einzuwenden.

FAQ-F0071-DE - Funkwecker - HF - Hochfrequenz - Wecker


Im Schlafraum meines Nachbarn soll es laut Rutengänger starke Erdmagnetfeldverzerrungen geben. Deshalb soll er Kork unter die Kellerdecke kleben. Hilft das?

Unser Erdmagnetfeld ist ein sog. magnetisches Gleichfeld und sollte möglichst ungestört und unverzerrt speziell auch im Schlafbereich vorhanden sein. Gestört wird es meist durch magnetische Stahlteile im Haus, sei es in der Baumasse (Stahlbeton) oder aber in Einrichtungs-Gegenständen (Stahl im Bett oder in der Matratze). Die Messung des Erdmagnetfeldes und dessen möglicher Störungen erfolgt physikalisch mit sog. Magnetometern. Auch der Erfolg sinnvoller Maßnahmen, wie beispielsweise das Entfernen des Verursachers oder dessen Entmagnetisierung wird damit reproduzierbar nachgemessen. Das Anbringen von Kork, wo und wie dick auch immer, hat messtechnisch praktisch keinen Einfluss und verändert somit die aktuelle Situation nicht. Die Baubiologie basiert auf der Messung und Beurteilung mit physikalischen, reproduzierbaren Methoden, so dass man Änderungen über andere Beurteilungsebenen nicht kommentieren kann.

FAQ-F0072-DE - Erdmagnetfeld - NF - Niederfrequenz - Magnetisches Gleichfeld


Auf dem 20 m hohen Silo unseres Betriebsgeländes soll ein Mobilfunksender mit einer maximalen Ausgangsleistung von 34,47 Watt errichtet werden. Bestehen hier Gefahren? Wenn ja, in welchem Abstand? Wie sind die Strahlungsdichten bezogen auf unterschiedliche Entfernungen?

Die möglichen Risiken einer Mobilfunk-Sendeanlage sind aus der Erfahrung der Baubiologie und nach Meinung vieler Wissenschaftler von der jeweils an einem Ort von der Anlage erzeugten Strahlungsdichte abhängig. Dabei ist die verwendete Sendeleistung und auch der Abstand zur Sendeanlage nicht allein maßgebend für die vorhandenen Werte, sondern weitere Daten wie beispielsweise die Antennentypen und deren Ausrichtung, die Höhendifferenz zu den Antennen, die Ausbreitungsbedingungen und Reflexionen usw. sind dafür ausschlaggebend. Es ist daher ratsam, sich mit qualifizierten baubiologischen Messtechnikern in Verbindung zu setzen, die unter Verwendung der vom Betreiber geplanten technischen Daten eine Abschätzung der im Umfeld erzeugten Strahlungsdichten vornehmen können. Nach der Installation des Mobilfunkmasts kann eine Messung dann Aufschluss über die tatsächliche Strahlungsdichte geben. Bei Bedarf sind Schutzmaßnahmen notwendig. Details über die verschiedenen Produkte finden Sie in der Navigationsleiste unter "Produkte".

FAQ-F0073-DE - Sendeanlage - HF - Hochfrequenz - Mast - Mobilfunksender


Welchen Elektroherd kaufe ich: Heizplatten, Ceranfeld oder Induktion?

Der Hintergrund Ihrer Frage sind die von den genannten Plattentypen bei Betrieb ausgehenden magnetischen Wechselfelder. Die vergleichsweise geringsten magnetischen Wechselfelder werden von denjenigen Platten erzeugt, die durch eigene Erhitzung das darauf stehende Kochgut ebenfalls erhitzen und somit zum Kochen bringen. Der Nachteil ist dabei, dass die Erwärmungsdauer und die entstehenden Energieverluste relativ hoch sind. Diese Nachteile vermeidet der Induktionsherd. Dabei wird durch ein starkes magnetisches Wechselfeld im metallischen Kochgefäß durch Induktion ein starker Strom erzeugt, der wiederum dieses Gefäß und somit das Kochgut erwärmt. Die Platte selbst bleibt relativ kalt, und somit sind die Wärmeverluste auch gering. Die Kehrseite dieses Prinzips sind allerdings die bereits erwähnten starken magnetischen Wechselfelder im Plattenbereich. Verursacht werden diese durch die dafür im Herd installierte Leistungs-Elektronik. Wenn Sie also Ihre persönliche Belastung am Herd minimieren wollen, dann sollten Sie Induktionsherde oder Induktions-Kochplatten vermeiden.

FAQ-F0074-DE - Induktionsherd - NF - Niederfrequenz - Kochfeld - Herd


Ich habe gehört, dass in den USA mit nicht gepulsten Techniken mobil telefoniert wird, weil das biologisch kritisch ist. Hat Deutschland diese Technik erfunden?

Vor vielen Jahren wurde tatsächlich in den USA mit nicht gepulster Technik telefoniert, und zwar sowohl im Mobilfunk- als auch im Schnurlostelefon-Bereich. Diese Situation hat sich allerdings deutlich verändert. Weltweit wird nur noch gepulste Mobilfunktechnik verwedndet

FAQ-F0075-DE - Gepulste Strahlung - HF - Hochfrequenz - ungepulst - Handy - Smartphone


Wie stark ist die Strahlung an Anrufbeantwortern und Fax-Geräten?

Häufig sind es die ungeerdeten Gerätezuleitungen und Trafos, die feldintensiv sind und somit starken Elektrosmog verursachen. Je nach Gerät gibt es abgeschirmte Kabel im Zubehör für Faxgeräte, Computer und Monitore. Beim Trafo hilft nur Abstand. Dort wo es warm wird, finden sich dann auch meistens die stärksten Felder.

FAQ-F0078-DE - Anrufbeantworter - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechelfelder - MWF - Magnetische Wechelfelder - Faxgerät - Computer - Monitor


Es soll 200 Meter von meinem Haus entfernt eine Hochspannungsleitung mit 380.000 Volt (380 kV) gebaut werden. Mit welchen Gesundheitsproblemen habe ich zu rechnen?

Eine exakte Risikoabschätzung ist hier kaum möglich. Die aktuellen wissenschaftlichen Studien zeigen z. B. eine signifikant erhöhte Kinderleukämierate im Nahbereich vieler Hochspannungsleitungen ab 300 bis 400 nT (Nanotesla) entsprechend 0,3 bis 0,4 µT (Mikrotesla) Dauerbelastung. Hier ist Vorsicht geboten. Der Abstand von 200 Meter ist schon mal nicht schlecht, aber auch hier können kritische Dauereinwirkungen durch Magnetfelder (je nach Auslastung der Anlage) vorliegen.

FAQ-F0079-DE - Hochspannungsleitung - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechelfelder - MWF - Magnetische Wechelfelder - Hochspannung


Meine elfjährige Tochter hat Leukämie, ich habe Brustkrebs, mein Sohn und mein Mann sind recht gesund. Wir leben unter einer Hochspannungsleitung. Im Haus gibt es viel Holz. Der Arzt sagt, das mache nichts. Was sagen Sie?

Die Schilderung zeigt einige baubiologische Risikofaktoren wie Dauerbelastungen durch magnetische Wechselfelder der Hochspannungsleitung und möglicherweise Holzschutzmittel auf. Ob und wie stark eine Belastung vorliegt, sollte jedoch baubiologisch überprüft werden. Hier wird zunächst sachverständig gemessen und es folgen Empfehlungen zur Reduzierung. Noch ein Tipp: Es gibt auch Umweltmediziner, die sich auf diese Problematik spezialisiert haben.

FAQ-F0080-DE - Hochspannungsleitung - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechelfelder - MWF - Magnetische Wechelfelder - Hochspannung


Ich will mich im Urlaub erholen. Wo gibt es noch kein Mobilfunknetz?

Klicke hier, um einen Text zu schMobilfunk gibt es in Deutschland und in vielen Teilen Europas fast überall. Die geringsten und aus baubiologischer Sicht unkritischsten Strahlungswerte findet man in über 1000 Meter Abstand zu den sog. Basisstationen und am besten ohne Sichtkontakt.
reiben.

FAQ-F0081-DE - Urlaub ohne Elektrosmog - HF - Hochfrequenz - E-Netz - D-Netz


Seit Jahren und Jahrzehnten gibt es Radio- und Fernsehsender. Auf einmal gibt es Elektrosmog durch Mobilfunksender, obwohl die Sender mit wesentlich weniger Leistung arbeiten. Wie soll ich das verstehen?

Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass durch die derzeit vorhandene Anzahl von Mobilfunk-Antennenanlagen (und es werden durch immer neue Anwendungen mehr) die Dauerbelastung der Bevölkerung in Deutschland durch Mobilfunksender im Mittel deutlich höher ist, als die durch andere externe Funkdienste zusammen. Richtig ist, dass die Sendeleistung geringer sind, jedoch durch die hohe Senderdichte, die Nähe zu Häusern und die meist gebündelte Strahlung der verwendeten Antennen kommt Mobilfunk in den Wohnbereichen stärker an. Auch die gepulste Sendecharakteristik des Mobilfunks wird von vielen Wissenschaftlern biologisch kritischer eingestuft.

FAQ-F0082-DE - Radio- und Fernsehsender - HF - Hochfrequenz - Sendeleistung


In meinem Haus wurden erhöhte Radonkonzentrationen festgestellt. Die Wände sind aus Bims. Gibt es einen Zusammenhang?

Klicke hier, um einenLeider führen Bimsgesteine durch ihren natürlichen Ursprung und evtl. zusätzlich eingebrachte Industrieschlacke zu erhöhten Radioaktivitätswerten im Innenraum. Das muss nicht zwangsläufig auch eine Radonerhöhung zur Folge haben. Daher sollte über baubiologische Materialprüfungen (Gammaspektrometrie, Radon-Abgabe) oder durch Radon-Simultanaufzeichungen die Ursache der Radonbelastung zugeordnet werden. Häufig liegt die Ursache auch an ungünstigen Radon-Eintrittspfaden ins Haus wie Undichtigkeiten zum Erdreich.
Text zu schreiben.

FAQ-F0083-DE - Radon - Radioaktivität - Gammaspektrometrie


Mir wurden BH's aus abschirmenden Stoffen angeboten. Es gibt auch Abschirmhüllen für Smartphones. Sind solche Sachen sinnvoll?

Klicke hier, um eiDerartige Abschirmungen sind oft unsinnig und bieten praktisch keinen Schutz. Smartphones regeln in Abschirmhüllen sogar selber ihre Leistungen maximal hoch, um einen guten Funkempfang zu ermöglichen. Des Weiteren besteht das Problem, dass diese Textilien teilweise so gering in den Abmessungen sind, dass sie überhaupt keine Schutzfunktion erzielen, sondern manchmal sogar das Gegenteil.
nen Text zu schreiben.

FAQ-F0084-DE - Smartphonehüllen - HF - Hochfrequenz - Smartphone - Handy


Die kleinen Sender zum Öffnen von Garagentoren und die Fernbedienungen von Fernsehern, machen die auch Felder? Was ist mit den Autotüröffnern, die nach diesem Prinzip arbeiten?

Die meisten Fernbedienungen arbeiten über Infrarot, hier gibt es keinen Grund zur Sorge. Kurze Strahlungsimpulse gehen von den kleinen Sendern zum Türöffnen aus. Die Belastungen sind hier im Vergleich zur Dauerbelastung durch Mobilfunkmasten oder DECT-Schnurlostelefone eher bedeutungslos.

FAQ-F0085-DE - Fernbedienung - HF - Hochfrequenz - Türöffner - Handy - Infarot - Funk- Netzabkoppler


Ich bin elektrosensibel und brauche ein Smartphone. Welches ist strahlenarm?

Alle Smartphones sind garantiert nicht strahlungsarm. Einige senden nur weniger intensiv als andere. Als elektrosensible Person sollten Sie kein Smartphone verwenden.

FAQ-F0086-DE - Strahlunsarmes Smartphone - HF - Hochfrequenz - Fernbedieung - Handy - Infarot


Wie stark sind die Felder an einer elektrischen Fußbodenheizung?

Es gibt heute elektrische Fußbodenheizungen, bei denen der Hin- und Rückleiter dicht nebeneinander geführt werden, außerdem ist die Heizleitung mit einem Schirm versehen, der geerdet wird. Die Heizleitung ist in diesem Fall von den Emissionen her vergleichbar mit einer ganz normalen, in der Wand verlegten Elektroleitung.

FAQ-F0087-DE - Fussbodenheizung - NF - Niederfrequenz


Ich möchte unsere Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gegen HF-Strahlung von außen abschirmen. Wird dann die Belastung der Nachbarn größer?

Die meisten HF-Abschirmmaterialien funktionieren überwiegend nach dem Prinzip der Reflexion, d. h. sie wirken im Grunde wie ein Spiegel. Von außen einfallende Hochfrequenz wird also größtenteils wieder "zurückgestrahlt". In welche Richtung die Rückstrahlung erfolgt, hängt vom Einfallswinkel der ankommenden Strahlung ab. Bei der Überlagerung von einfallender und reflektierter Welle kommt es zu so genannten Interferenzen; d. h. je nachdem, wie an einem Ort Wellenberge und -täler aufeinandertreffen, kommt es zu Additionseffekten (maximal doppelte Feldstärke) oder aber zur Verringerung bis hin zur Auslöschung. 

Dies kann räumlich sehr stark schwanken. Das "Spiegelprinzip" gilt übrigens für beide Seiten des Materials, also nach innen genau so wie nach außen. Wer innerhalb eines abgeschirmten Raumes Funkgeräte betreibt (z. B. Smartphone, Schnurlostelefon), muss mit entsprechenden Reflexionen und Zonen erhöhter oder erniedrigter Feldstärke rechnen. Fachgerechte Messungen mit Versuchen zur Abschirmung können Ihnen helfen. Dabei wird ermittelt, welche Materialien an welchen Flächen montiert werden und mit welcher Dämpfungswirkung zu rechnen ist.

FAQ-F0088-DE - Nachbar - HF - Hochfrequenz - Abschirmung - Reflektion - Interferenz


Auf dem Dach des Penthouses, welches wir in Betracht gezogen haben zu mieten, stehen vier Funkantennen. Was raten Sie uns da?

Da gibt es kaum zu überlegen: Nehmen Sie der Gesundheit wegen lieber Abstand von der Penthousewohnung. Eine Abschirmung und dergleichen ist hier nicht die Lösung, nur viel Abstand halten.

FAQ-F0089-DE - Wohnungskauf - HF - Hochfrequenz


Ist es schädlich mit dem Smartphone zu telefonieren?

Das Smartphone sendet seine Informationen zur Basisstation (Mobilfunkmast) mit unterschiedlicher Leistung. Beim erstmaligen "Einloggen" und bei der Wahl einer Rufnummer sendet es jeweils mit voller Leistung. Man spricht hier von einem SAR-Wert von bis zu 2 Watt/kg. SAR ist die spezifische Absorptionsrate des Körpergewebes bezogen auf 10 g. Ebenso wird dann mit hoher Leistung gesendet, wenn die Verbindung zur Antenne über eine größere Entfernung erfolgt oder Mauern etc. zwischen dem Smartphone und der Antenne sind. Geringe Empfangspegel bedingen auch hohe Sendeleistungen des Handys. Dies ist durch wenige Balken in dem Handydisplay ersichtlich. Ein großer Teil der gesendeten Strahlung dringt in den Kopf ein. Wissenschaftler sind zu der Erkenntnis gelangt, dass es dadurch zur Erwärmung von Körpergewebe kommen kann. Linsentrübung des Augenhintergrundes oder Absterben von Gehirnzellen können beispielsweise die Folge sein. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt deshalb folgendes: Möglichst über das Festnetz telefonieren möglichst nur SMS versenden mit dem Handy möglichst kurz telefonieren mit einem sogenannten Headset telefonieren.

FAQ-F0090-DE - Mit dem Smartphone telefonieren - HF - Hochfrequenz - Handy


Nachdem ganz in unserer Nähe, ca. 125 m Luftlinie, auf einem Gebäude in der Nähe unseres Schlafzimmers, mehrere Mobilfunksysteme installiert wurden, häuften sich bei mir zunächst die Fälle, wo ich fast auf die Sekunde nachts gegen 3:00 Uhr schweißgebadet aufgewacht bin. Mittlerweile klagen meine Frau und ich über erhebliche Kopfschmerzen, Konzentrationsprobleme und des öfteren über Ohrgeräusche. Nachdem im November von der Bundesnetzagentur eine Messung in unserem Schlafzimmer vorgenommen wurde, hat man uns darüber informiert, dass alle anerkannten Grenzwerte eingehalten werden, die zu einer Gesundheitsgefährdung führen könnten. Kann man diesem Ergebnis Glauben schenken oder sollte man von einer unabhängigen Stelle den Ergebnissen nachgehen?

Dass die Grenzwerte unterschritten werden, ist nichts Neues, denn diese sind sehr hoch. Das Aufwachen zur gleichen Nachtzeit hängt meist mit dem "Umschalten" des Biorythmus von Nacht auf Tag zusammen. In diesem Zeitraum ist der Mensch quasi kurz wach und bleibt es dann bei entsprechenden Störungen wie starken Geräuschen und eben auch Mobilfunk. Die durchgeführte Messung der Bundesnetzagentur sollte von unabhängigen Sachverständigen (Adressen siehe "Professionelle Hilfe") bewertet und ggf. eine Messung durchgeführt werden. Wenn die Messung ordnungsgemäß durchgeführt wurde, können die unabhängigen Sachverständigen die Bewertung anhand von Vorsorgewerten für Sie vornehmen und entsprechende Ratschläge geben.

FAQ-F0091-DE - Schlafstörungen - HF - Hochfrequenz - Biorythmus - Bundesnetzagentur


Wir wollen uns ein Haus an einem Hang bauen. Da steht am Hügel eine Sendestation mit Antennen auf ca. 300 m Entfernung. Liegt hier eine überhöhte elektromagnetische Strahlungsgefahr vor? Welche Mindestentfernung sollte man einhalten?

Wie stark die Hochfrequenz-Immissionen sind, hängt von einer Vielzahl von Einflussgrößen ab, so z. B. von der Sendeleistung, der Art der verwendeten Antennen, ihrer Richtcharakteristik (d. h. wie stark die abgestrahlte Hochfrequenz gebündelt wird), von der Lage des betrachteten Punktes in Relation zur Hauptstrahlrichtung der Antenne, der horizontalen Entfernung zur Antenne, der Höhendifferenz usw. Je nachdem, wie diese angeführten Faktoren kombiniert sind, ist eine Schwankungsbreite der Strahlungsdichte um den Faktor hundert bis tausend möglich. Eine allgemein gültige Antwort oder eine Faustformel kann man daher leider nicht geben; man müsste für eine Berechnung alle diese Faktoren kennen. Im konkreten Fall hilft da nur eine qualifizierte Messung. (Adressen siehe "Professionelle Hilfe")

FAQ-F0092-DE - Hausbau - HF - Hochfrequenz - Abstand - Entfernung


Ich wohne in der Nähe eines Mobilfunksenders und kann seit dessen Installation mehrere gesundheitliche Störungen bei meinem Mann und mir beobachten. Nachdem ich per Messung durch einen "Spezialisten" nun den Nachweis über erheblich erhöhte Wert habe, geht es nun darum, diese Belastung auf ein verträgliches Maß zu reduzieren. Wie gehe ich am besten vor, um möglichst kostengünstig eine Reduzierung der Belastung zu erreichen?

Eine sorgfältige und professionelle Abschirmung sollte eigentlich dieser "Spezialist" anbieten können, ansonsten bestehen Zweifel an seiner Messung bzw. seinem Wissen. Das Erarbeiten von Vorschlägen für effektive Abschirmmassnahmen erfordert viel Erfahrung und vor allem eine korrekte Messung vorab. Lassen Sie Messungen durch Sachverständige machen. (Adressen siehe "Professionelle Hilfe")

FAQ-F0093-DE - Abschirmung - HF - Hochfrequenz - Messung - Erhöhte Werte


Kürzlich wurde mir eine Metall-Pyramide auf einem Holzpodest für 1000 € angeboten, die sämtliche Strahlen und Störfelder (von Leitungen, Geräten Handys, etc.) im Umkreis von 35 m neutralisieren soll. Kann das funktionieren? Mein Sohn wacht nächtlich 2-3 x auf und wir dachten, dies wäre eventuell eine Möglichkeit, etwas gegen seine Schlafstörung zu tun.

Rein physikalisch lässt sich sicher keine Wirkung dieses Metallkonstrukts nachweisen. Es hört sich natürlich sehr bequem und verführerisch an, so einfach alle Störfelder neutralisieren zu können. Die Wirklichkeit sieht anders aus und ist vielschichtiger. Allein der sogenannte Elektrosmog setzt sich aus 5 verschiedenen physikalischen Größen zusammen und muss so auch verschieden messtechnisch erfaßt werden. Elektrische Wechselfelder, magnetische Wechselfelder, elektromagnetische Wellen der Hochfrequenz, Elektrostatik und Magnetostatik. Wenn Sie der Meinung sind, auf der sogenannten feinstofflichen, nicht messbaren Ebene eine Wirkung zu spüren, dann probieren Sie es aus. 

Ein seriöser Hersteller wird Ihnen das Gerät z. B. leihweise für einige Wochen zur Verfügung stellen und auch zurücknehmen, wenn Sie keine Veränderungen spüren. Eine ganzheitliche baubiologische Schlafplatzuntersuchung würde Schwachstellen und Lösungen aufzeigen (Adressen siehe "Professionelle Hilfe"). Hier werden physikalisch nachweisbare Felder messtechnisch erfasst und bewertet. Nach deren Sanierung können Sie sich dann immer noch um die feinstofflichen Störfelder kümmern, sofern die Schlafstörungen Ihres Sohnes nicht schon behoben sind.

FAQ-F0094-DE - Pyramide gegen Elektrosmog - HF - Hochfrequenz - Esoterik - Neutralisierung


Ist Rosenquarz wirklich als Schutz gegen Strahlung zu sehen?

Rosenquarz wird im Bereich der Esoterik häufig gegen Elektrosmog empfohlen. Misst man mit physikalischen Messgeräten nach, ist jedoch keine Wirkung festzustellen. Das bedeutet, dass sich die Feldstärken durch den Einsatz von Rosenquarz nicht verändern. Eine Abschirmung oder Verringerung von Elektrosmog findet nicht statt. Besser und messtechnisch nachweisbar helfen spezielle Abschirmmaterialien sowie das Abschalten oder Abstand halten zu Verursachern.

FAQ-F0095-DE - Rosenquarz - HF - Hochfrequenz - Esoterik - Neutralisierung


Ein Versandhandel verkauft Magnetex Abschirmblech oder MU-Metall, um Trafos zu ummanteln. Hilft dies, um mich gegen die Strahlungen der Ladegeräte (Trafos) meines Laptops oder des Fax-Gerätes zu schützen? Wie wird die Ummantelung angebracht, worauf muss ich dabei achten?

Theoretisch sind diese Materialien geeignet, um Trafos von Geräten abzuschirmen. MU-Metall wurde sogar schon eingesetzt, um die magnetischen Wechselfelder einer Transformatorstation (Trafohäuschen) zu reduzieren. In der Praxis ist die Anwendung jedoch kompliziert, da die Bleche in besonderer Lage zum Verlauf des Magnetfeldes und möglichst geschlossen verlegt werden müssen. Geräte bieten oft nicht genug Platz für eine Abschirmung. Üblicherweise reicht es aus, 1 Meter Abstand zu Transformatoren von Laptop, Fax oder ähnlichen Geräten zu halten, um einer Magnetfeldbelastung aus dem Weg zu gehen. Eine Abschirmung kann z. B. bei einem Sicherungskasten oder einem Motor am Krankenbett oder am Rollstuhl sinnvoll sein. Sie gehört immer in die Hände von Fachleuten, die dann den Erfolg mit Messgeräten überprüfen können. (Adressen siehe "Professionelle Hilfe")

FAQ-F0096-DE - Abschirmblech - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechelfelder - Krankenbett - Transformatoren


Ich wüsste gerne, ob eine Pyramide, die richtig aufgestellt ist, auch hilft, niederfrequente Strahlen abzuschirmen?

Kurz und schmerzlos: nein, zumindest nicht im technischen Sinne. Was esoterisch dazu gesagt wird, ist physikalisch nicht beweisbar. Niederfrequente Felder werden durch alle Sie umgebenden Leitungen erzeugt - wie groß soll da die Pyramide sein? Sie muss ja zwischen Ihnen und den Leitungen vollflächig angeordnet und dann geerdet werden. Prinzipiell gilt: Messen, Reduzieren und Beseitigen von Störfeldern ist besser als eine volle Belastung und esoterische Schutzgeräte.

FAQ-F0097-DE - Pyramide gegen niederfrequente Belastung - NF - Niederfrequenz - Esoterik


Mir ist ein kleiner Aufkleber für 40 Euro angeboten worden, den man einfach zwischen den Akku und das Handy montiert. Damit soll dann die Strahlung absorbiert werden. Inwieweit stimmt das?

Es ist im technischen Sinne falsch. Eine Metallfolie kann zwar eine Abschirmung verursachen aber nicht in dieser "Größe". Hier gibt es noch ein weiteres Problem: Ist die "abschirmende Fläche" zu klein in Bezug auf die Wellen, so dämpft sie die Strahlung nicht, sondern erhöht sogar noch die Belastung. Selbst bei einer großen Abschirmung macht es keinen Sinn. Sie wissen selten den Standort der Mobilfunkstation. Und wenn sich die Abschirmung zwischen Ihnen und der Mobilfunkstation befindet, erhöht sich die Leistung des Handys und somit auch Ihre Belastung. Was esoterisch dazu gesagt wird, ist physikalisch nicht nachweisbar. Prinzipiell gilt: Messen, Reduzieren und Beseitigen ist besser als eine Belastung und esoterische Schutzgeräte. D.h. Reduzieren oder Vermeiden Sie möglichst Telefonate mit dem Handy. Informieren Sie sich über die SAR-Werte der in Deutschland erhältlichen Smartphones

FAQ-F0098-DE - Smartphone-Aufkleber - HF - Hochfrequenz - Esoterik - Handyaufkleber


Nach Bezug unserer Eigentumswohnung vor 3 Jahren mussten wir feststellen, dass unsere Kinder elektrosensibel geworden sind. Direkt unter dem Kinderzimmer befindet sich der Hausanschlussraum, in dem alle Elektrokabel des Hauses (16 Wohneinheiten) und der Hauptanschluss zusammenkommen. Welche Möglichkeiten gibt es, das Zimmer abzuschirmen?

Klicke hier, um einenVon den Energieversorgungsleitungen gehen elektrische und magnetische Felder aus. Elektrische Felder hängen mit den unter Spannung stehenden Leitungen zusammen. Da die Netzspannung ziemlich konstant ist, sind auch die elektrischen Felder ziemlich konstant. Es wäre zunächst zu prüfen, ob und wie stark die Betondecke des Hausanschlussraumes die elektrischen Wechselfelder ableitet. Die Betondecke schirmt jedoch keine magnetischen Felder ab! Die Stärke dieser Felder ist von der Lage der Leitungen und von den fließenden Strömen und damit von der Art und Anzahl eingeschalteter elektrischer Verbraucher in den verschiedenen Wohnungen abhängig. Dementsprechend können sie stark schwanken und sind zu Zeiten der Essenzubereitung (morgens, mittags und abends) besonders stark, während sie zu den verbrauchsarmen Nachtzeiten geringer sind. Dies sollten sie durch eine Langzeitaufzeichnung der magnetischen Wechselfelder über mehrere Tage von Sachverständigen überprüfen lassen. (Adressen siehe "Professionelle Hilfe")
Text zu schreiben.

FAQ-F0099-DE - Hausanschlussraum - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechelfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder


Wir sind gerade am Umbauen und haben die Unterverteilung für die Schalter leider in die Wand zum Kinderzimmer setzen müssen. Wie kann ich den Elektrosmog abschirmen, damit keine Strahlen durch den Putz (Wand ist nur 11 cm dick) gelangen und wie weit Abstand muss ich vom Unterverteilerkasten halten, damit keine Strahlung mehr vorhanden ist?

Die Dicke der Wand spielt so gut wie keine Rolle für die Abschirmwirkung gegen elektrische oder magnetische Wechselfelder, die aus der Stromversorgung stammen. Elektrische Felder hängen mit den unter Spannung stehenden Leitungen zusammen. Da die Netzspannung ziemlich konstant ist, sind auch die elektrischen Felder ziemlich konstant. Mit einer speziellen elektrisch leitfähigen Wandbeschichtung könnte man die an der Unterverteilung liegende Wand gegen elektrische Wechselfelder abschirmen. Damit sie wirksam werden, muss die so abgeschirmte Fläche von einer Elektrofachkraft vorschriftsgemäß geerdet werden. Hier ist fundierte Facharbeit unerlässlich und "eigene Bastelei" nicht zulässig. Die in der Wand verlaufenden Elektroleitungen sollten aus Sicherheitsgründen unbedingt über einen Fehlerstromschutzschalter mit 30 Milliampere Auslösestrom geführt werden! Leider wirkt eine solchermaßen abgeschirmte und geerdete Fläche "anziehend" auf die elektrischen Felder, die von Quellen innerhalb des Raumes stammen (elektrische Geräte, Leuchten, Verlängerungskabel, Steckerleisten usw.), so dass diese Felder ansteigen können. Sie sollten daher durch Versuche von Sachverständigen (Adressen siehe "Professionelle Hilfe") überprüfen lassen, wie sich eine solche Abschirmung auf die Feldverhältnisse auswirkt. 

Dazu ist als Messverfahren die so genannte potentialfreie E-Feldmessung einzusetzen. Erdbezogene E-Feldmessungen oder gar die Messung der Körperspannung (Körperankopplung) sind hierfür nicht geeignet, da sie im vorliegenden Fall zu gravierenden Messfehlern und Falschaussagen führen können. Die oben beschriebene Abschirmung wirkt nur gegen elektrische und nicht gegen magnetische Felder! Die Stärke der vom Unterverteiler und von den Leitungen ausgehenden magnetischen Wechselfelder ist von den fließenden Strömen und damit von der Art und Anzahl eingeschalteter elektrischer Verbraucher abhängig. Dementsprechend kann sie stark schwanken. Wenn in dem betreffenden Unterverteiler kein Elektrozähler eingebaut ist der unterschiedlich starke Magnetfelder erzeugt, so kann es durchaus sein, dass insbesondere zu den verbrauchsarmen Nachtzeiten die magnetischen Felder relativ gering sind. Dies sollten sie durch eine Langzeitaufzeichnung des magnetischen Wechselfeldes über mehrere Tage von Sachverständigen überprüfen lassen. Ggf. erweist sich dann eine spezielle Abschirmung gegen Magnetfelder als überflüssig, die überdies technisch recht schwierig, sehr aufwendig und nicht so effektiv wie eine Abschirmung gegen elektrische Wechselfelder ist. Übliche Baustoffe und -materialien werden von Magnetfeldern fast ungehemmt durchdrungen.

FAQ-F0100-DE - Unterverteilung - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetische Wechelfelder - Sicherungskasten


Auch im ausgeschalteten Zustand strahlen alle elektrischen Geräte elektrische Wechselfelder von den Netzkabeln ab. Wie kann man das verhindern?

Die Geräte mit den Netzkabeln müssen von der Netzspannung getrennt werden. Dies ist z. B. über eine Steckdosenleiste mit integriertem Schalter möglich. Hier muss jedoch darauf geachtet werden, dass der Ausschalter zweipolig schaltet. Damit wird sichergestellt, dass die Phase, von der die Feldemission ausgeht, geschaltet ist. Die in diesem Internetportal gelisteten Anbieter von Steckdosenleisten bieten grundsätzlich Produkte mit doppelpoligem Schalter und geschirmter Anschlussleitung an. Verwenden Sie Geräte mit geschirmten Kabeln oder zumindest solche mit einem Schukostecker, d. h. meiden Sie Geräte mit Flachkabeln und Flachsteckern, so genannten Eurosteckern. Hier ist nämlich kein Schutzleiter im Kabel vorhanden und keine Erdung der Geräte gegeben. Der Austausch vorhandener Kabel durch geschirmte sollte unbedingt von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden. Hier erlischt meist die VDE-Zulassung.

FAQ-F0101-DE - Elektrische Geräte - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder


Wie hoch ist die Elektrosmogbelastung durch Nachtspeicheröfen?

Sie haben hier sowohl elektrische Felder als auch beim Aufladen der Speicher magnetische Felder, die nicht abzuschirmen sind. Halten Sie Abstand von ca. 1 Meter und lassen Sie bei Bedarf die magnetischen Wechselfelder durch eine Langzeitmessung während mindestens 24 Stunden von Sachverständigen messen. (Adressen siehe "Professionelle Hilfe")

FAQ-F0102-DE - Nachtspeicheröfen - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetsiche Wechselfelder


In unserem Schlafzimmer befinden sich außer den normalen Lichtquellen noch kleine Musikanlagen, die nachts wegen Schlaflosigkeit öfter in Betrieb sind. Kann es sein, dass durch Elektrosmog der Schlaf gestört wird oder z. B. Bluthochdruck gefördert wird?

Je nach Lage der Geräte bzw. deren Netzteile können hohe elektrische und magnetische Wechselfelder vorhanden sein, die Ihnen den Schlaf erschweren. Entfernen Sie alle elektrischen Geräte um Ihr Bett in mind. 1 Meter Abstand, besser noch, ziehen Sie den Stecker aus der Steckdose und lassen Sie den Einbau eines Netzabkopplers prüfen.

FAQ-F0103-DE - Elektrische Geräte im Schlafzimmer - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetsiche Wechselfelder - Netzabkoppler


Wir haben für unser Neugeborenes einen "Babysafe" mit Batteriebetrieb am Bett befestigt (gibt bei Atemstillstand ein akustisches Signal von sich). Wie sieht es hier mit der Elektrosmogbelastung aus? Gibt es einen Unterschied zwischen batteriebetriebenen und stromabhängigen Geräten? Sollten wir das Gerät besser entfernen?

Ohne Kenntnis der technischen Unterlagen kann keine klare Aussage zu diesem Gerät gegeben werden. Die Geräte werden häufig aus Angst vor dem plötzlichen Kindstod gekauft, deren Ursachen bis heute nicht bekannt sind. Aber Umweltfaktoren stellen eine nicht unwichtige Rolle dar. Mit empfindlichen Sensorplatten unter der Matratze ausgestattet, ertönt ein akustisches Signal bei Atemstillstand. Mit Batterien betrieben und ohne Sender sind keine Probleme beim Einsatz dieses Gerätes zu erwarten. Stromnetz abhängige Geräte verursachen wiederum elektrische Wechselfelder von den Zuleitungen und magnetische Wechselfelder von den Trafos. Problematisch sind Geräte in Kombination mit einem Babyphon nach DECT-Standard, da diese ununterbrochen und nicht nur bei Gefahr senden. Dies stellt eine unnötige und somit unverantwortliche Belastung für das Neugeborene dar. 

Zwar lässt sich der plötzliche Kindstod (SIDS = Sudden Infant Death Syndrome) nicht sicher verhindern, doch konnten Wissenschaftler mehrere Risikofaktoren ausfindig machen. Die Helioskliniken in Deutschland versuchen durch eine Aufklärungskampagne die Todesrate zu reduzieren. Dabei stehen 7 Regeln für Babys sicheren Schlaf im Vordergrund: Legen Sie Ihr Baby im ersten Jahr immer in Rückenlage zum Schlafen Lassen Sie es im Schlafsack schlafen Lassen Sie Ihr Baby rauchfrei aufwachsen Betten Sie Ihr Baby auf eine feste Unterlage Schützen Sie Ihr Baby vor Überwärmung. Verzichten Sie auf Mützchen oder gar Handschuhe, wenn Sie es schlafen legen Legen Sie es in ein eigenes Gitterbettchen, das in Ihrem Schlafzimmer steht Stillen Sie Ihr Baby.

FAQ-F0104-DE - Babysafe - HF - Hochfrequenz - SIDS - Babyphon


Ich möchte ein Haus mit elektrischer Fußbodenspeicherheizung erwerben. Wie kann ich mich vor Elektrosmog schützen? Oder sollte man eventuell gänzlich vom Kauf Abstand nehmen, da die Aufladezeiten ja auch noch in der üblichen Nachtruhe (22:00 Uhr - 06:00 Uhr) sind.

Wenn irgend möglich, verzichten Sie auf elektrische Heizungen jedweder Art. Ganz besonders sollten Sie dies aber im Schlaf- und Kinderzimmer meiden. Weit davon entfernte Räume könnten evtl. mit einer elektrischen Fußbodenheizung beheizt werden, wenn es keine Alternativen gibt. Niemals jedoch sollten sich während der Aufheizzeit dort Menschen aufhalten.

FAQ-F0105-DE - Babysafe - HF - Hochfrequenz - SIDS - Babyphon


Wirkt sich eine Photovoltaik-Anlage auf meinem Hausdach in Bezug auf Elektrosmog für die Hausbewohner negativ aus? Kann man den Wechselrichter der Photovoltaik-Anlage abschirmen?

Eine Problematik hinsichtlich Elektrosmog kann es bei Photovoltaik-Anlagen bei 2 Varianten geben: 1. solange die Anlage aktiv ist, d.h. wenn genügend Helligkeit herrscht, um Sonnenenergie in elektrische Energie umzuwandeln. Zu den Zeiten, wenn die Anlage aktiv ist, können elektrische bzw. magnetische Felder von folgenden Anlagenkomponenten ausgehen: Panels, Wechselrichter, Verbindungsleitung zwischen Panels und Wechselrichter, Verbindungsleitung vom Wechselrichter in das Stromversorgungsnetz. Wenn die Anlage wegen Lichtmangels aus ist, können elektrische Felder von oben genannten Anlagenkomponenten ausgehen. Diese Problematik hat man vor allem an vielen Wechselrichtern die "rückwirkungsfrei" sind. Wechselrichter und die Verbindungsleitungen sollen so angebracht werden, dass sie sich nicht in der Nähe von Ruheplätzen oder Daueraufenthaltsbereichen befinden. Ob ein Wechselrichter abgeschirmt werden sollte, hängt ganz davon ab, welche Störfelder er erzeugt. Während sich elektrische Felder relativ leicht abschirmen lassen, ist dies bei magnetischen Feldern recht schwierig. Durch die Abschirmung darf auch die Kühlung des Wechselrichters nicht beeinträchtigt werden, sonst besteht möglicherweise Brandgefahr, und die Gewährleistung ist erloschen. 

Man sollte daher zunächst eine Messung der vom Wechselrichter ausgehenden Felder vornehmen lassen und dann erforderlichenfalls eine Abschirmung nur in Abstimmung mit dem Hersteller des Wechselrichters vornehmen. Unkritischer ist es auf jeden Fall den Wechselrichter so zu platzieren, dass seine Felder nicht stören. Für die Verbindung zwischen Panels und Wechselrichter gibt es einerseits die Kabel der PV-Anlagen Lieferanten andererseits aber auch spezielle Kabel, die weder elektrische noch magnetische Wechselfelder verursachen bzw. diese minimieren wie z. B. das Ölflex Solar V4A der Firma Lapp Kabel. Bei nicht EMV-optimierten Kabeln sollte darauf geachtet werden, dass die Leitungen so verlegt werden, dass sie möglichst geringe Auswirkungen auf den Wohn- und Schlafbereich in einem Gebäude haben. Häufig wenig bekannt ist, dass von den Panels selbst großflächige, starke elektrische Wechselfelder ausgehen können. Verantwortlich dafür, in welchem Maße dies geschieht, ist der eingesetzte Wechselrichter. Viele Wechselrichter prägen nämlich die 230V-Wechselspannung der Stromversorgung infolge eines Rückwirkungseffekts auf die Panels auf! Es sollten daher rückwirkungsfreie Wechselrichter verwendet werden, die an den Panels kein elektrisches Wechselfeld verursachen.

FAQ-F0106-DE - Photovoltaik - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetische Wechselfelder - Wechselrichter - Solaranlage


Inwiefern gefährdet die Strahlung der Batterien in Armbanduhren die Gesundheit?

Die Batterie erzeugt einen Gleichstrom und verursacht damit ein unbedenkliches kaum messbares magnetisches Gleichfeld bzw. eine Erdmagnetfeld Veränderung. Wenn Sie Probleme bei einer Armbanduhr haben, könnten das andere Ursachen sein z. B. Metallarmbänder mit ungünstigen Legierungen oder Lederarmbänder mit Schadstoffen. Hohe magnetische Felder werden durch die Spule erzeugt, die in Uhren mit Uhrzeiger vorhanden sind. Meist geschieht dies im Rhythmus von 1 Sekunde. Armbanduhren mit Digitalanzeige und mechanische Uhren (ohne Batterie) verursachen übrigens diese magnetischen Felder nicht.

FAQ-F0107-DE - Armbanduhr - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetische Wechselfelder - Wechselrichter


Wie ist es eigentlich mit der Strahlungsbelastung bei Sensormatten, die unter die Matratze gelegt werden (Angelcare)? Können sie dem Kind schaden?

Verzichten Sie dem Kind zuliebe in dessen Bett auf alles was Metall enthält und mit Netzspannung betrieben wird. Die möglichen Gefahren durch derartige Gerätschaften sind sicher höher als der vermeintliche Nutzen.

FAQ-F0108-DE - Angelcare - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetische Wechselfelder - Sensormatte


Für eine geplante Warmwasserfußbodenheizung sollen Dämmplatten mit Alu-Beschichtung zu Dämmung verwendet werden. Hat diese Alu-Beschichtung Vor- oder Nachteile für den Elektrosmog?

Sie haben damit ein großflächiges elektrisch leitfähiges Risiko eingebaut, denn vorbeiführende elektrische Leitungen können dort elektrische Felder einstreuen, die dann auch über die gesamte Fußbodenfläche wirksam werden. Wenn die Wärmedämmung nicht anders realisierbar ist, als metallische Materialien zu verwenden, sollten diese unbedingt geerdet werden. Dazu muß aber immer eine Elektrofachkraft hinzugezogen werden. Manche Materialien sind dagegen gar nicht an das Erdpotential anschließbar - deswegen vorher Informationen einholen.

FAQ-F0109-DE - Warmwasserfußbodenheizung - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetische Wechselfelder - Fußbodenheizung


Ich möchte meinen Dachboden ausbauen. Jetzt kommt aber das Hauptstromkabel über einen Dachständer in den Dachboden. Das Kabel läuft dann weiter durch den ganzen Raum in den Keller. Was ist die einfachste Lösung, um das Kabel abzuschirmen? Der Dachbereich soll für ein Kinderzimmer genutzt werden.

Um das Kabel abzuschirmen, muss es mit einer leitfähigen, geschlossenen Umhüllung versehen werden; diese Umhüllung muss geerdet werden. Wie eine solche Umhüllung realisiert werden könnte (z. B. Kabelkanal), besprechen Sie am besten mit Ihrem Elektriker. Von selbstgemachten Bastellösungen ist unbedingt abzuraten, da hier die einschlägigen VDE-Bestimmungen eingehalten werden müssen. Auch die Erdung muss den Bestimmungen entsprechend und von einer Elektrofachkraft durchgeführt werden! Alternativ wäre der Einsatz eines abgeschirmten Kabels im Austausch gegen das bestehende Kabel. Eine solche Abschirmung ist nur für elektrische Wechselfelder wirksam, nicht für die magnetischen Wechselfelder. Diese werden von dem Strom verursacht, welcher durch das Hauptstromkabel fließt. Wie stark dieser Strom ist, hängt von den elektrischen Verbrauchern ab, die Sie in Ihrem Haus betreiben. Dementsprechend kann das magenteische Wechselfeld im Tagesverlauf stark schwanken. 

Magnetfeldabschirmungen sind wesentlich aufwändiger durchzuführen und vom Effekt her auch nicht so wirksam wie die Abschirmung elektrischer Wechselfelder. Ob eine Magnetfeldabschirmung in Ihrem Fall überhaupt erforderlich ist, sollten Sie durch eine Langzeitaufzeichnung des Magnetfeldes über mehrere Tage im geplanten Kinderzimmer prüfen lassen. Hierbei helfen Ihnen Sachverständige. (Adressen siehe "Professionelle Hilfe"). Sie sollten dann gleich mit prüfen, ob ein relevanter Magnetfeldanteil eventuell gar nicht von dem Kabel erzeugt wird, das durch Ihren Dachboden läuft, sondern von der Ständerleitung, die von Haus zu Haus führt. Die effektivste Maßnahme zur Lösung des Problems ist sicherlich der Abbau der Ständerleitung im Bereich Ihres Hauses und die Einführung des Hauptstromkabels direkt in den Keller. Ob dies möglich ist und was es kosten würde, erfahren Sie auf Anfrage bei Ihrem Energieversorgungsunternehmen.

FAQ-F0110-DE - Dachständer - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetische Wechselfelder


Meine Tochter (15 Jahre) hat häufiger Halsinfektionen. Ein Kinesiologe stellte die Vermutung in den Raum, dass Elektrostrahlen verantwortlich für die häufigen Erkrankungen meiner Tochter wären. Ihr Bett steht an der Wand, an der sich an der anderen Seite der Elektroverteilerkasten des Hauses befindet. Kann dieser Kasten die Ursache sein und wenn ja, was können wir dagegen tun!

Ein Elektroverteiler sollte sich niemals in Bettnähe befinden, da bei Dauereinwirkung der elektrischen und magnetischen Wechselfelder Gesundheitsprobleme vorprogrammiert sind und Kinder im Wachstumsalter besonders sensibel sind. Das Bett sollte mindestens 1-2 Meter davon entfernt aufgestellt werden. Durch qualifizierte Messungen (Adressen siehe "Professionelle Hilfe") kann geprüft werden, welche Felder wie stark vorhanden sind und ob die Leitungsführungen an anderen Wänden ebenfalls Felder verursachen.

FAQ-F0111-DE - Elektroverteiler - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetische Wechselfelder


Kann ein Hörsturz mit Elektrosmog zusammenhängen?

Im sogenannten Freiburger Appell vom 09.10.02, der durch hunderte Ärzte unterstützt wird, werden neben vielen beobachteten Symptomen, auch Ohrgeräusche genannt, die mit dem Umgang der Handynutzung, Installation eines Funkmastes oder Anschaffung eines DECT-Telefons in Verbindung gebracht werden. Durch die kontrovers geführte Mobilfunkdiskussion, industrieabhängige Forschung und Interpretation, weiteren Forschungsbedarf, Mangel an Langzeitstudien usw. kann Ihnen vermutlich z. Zt. niemand diesen Zusammenhang verbindlich bestätigen oder ausschließen.

FAQ-F0112-DE - Elektroverteiler - NF - Niederfrequenz - EWF - Elektrische Wechselfelder - MWF - Magnetische Wechselfelder



Unter unserem Schlafzimmer sind 2 alte Stahltanks zur Öllagerung. Haben diese negativen Einfluss auf das Erdmagnetfeld? Sollte ich sie erden oder zum Fußboden hin abschirmen?

Öltanks können wie alle Gegenstände aus Eisen oder Stahl das Erdmagnetfeld verzerren. Wie stark sie dies tun, hängt davon ab, wie stark sie magnetisiert sind. Solche Magnetisierungen geschehen oft durch Transport mit einem Elektromagneten, sind aber häufig auch rein zufälliger Natur. Wie stark Öltanks (oder auch Baustahl, Metallroste, Federkernmatratzen, ... ) das Erdmagnetfeld beeinflussen, kann nur durch eine Messung herausgefunden werden. Eine Erdung bringt keine Veränderung, auch lassen sich derartige Magnetfelder in der Praxis nicht abschirmen. Seit kurzer Zeit können Fußböden oder Stahlträger, wenn auch mit einigem Aufwand, entmagnetisiert werden. Ansonsten hilft nur Ausweichen und Abstand vergrößern.

FAQ-F0113-DE - Entmagnetisierug - Erdmagnetfeld


Ich möchte meine Beleuchtungsanlage über Funkdimmer betreiben. Geht von dieser Anlage eine gesundheitliche Belastung aus, bzw. senden diese Geräte ständig Funkwellen aus?

Da es sich in der Regel um ungepulste Kurzzeit-Sender handelt, ist keine Beeinträchtigung zu erwarten. Das Funksignal ist nur beim Betätigen der Funktaster vorhanden und somit nur einen kurzen Augenblick. Der Dimmer selbst erzeugt jedoch hochfrequente Felder, die bei Aufenthalt in unmittelbarer Nähe als biologisch kritisch einzustufen sind.

FAQ-F0114-DE - Funkdimmer - HF - Hochfrequenz - Beleuchtung


Ist es schädlich ein Gerät zur Bildübertragung per Funk für meinen Fernseher zu benutzen, wenn ich den Fernseher ein Stockwerk höher benutzen möchte, da ich dort nicht über einen direkten Kabelfernsehanschluss verfüge?

Ja. Denn das Videosignal wird nicht nur bei Benutzung Ihrerseits übertragen, sondern rund um die Uhr, auch wenn Sie es gar nicht benötigen. Zusätzlich zum Fernsehsignal (Bild und Ton) wird eine weitere Frequenz benötigt, auf der Ihre Signale für Programmwechsel gesendet werden. Außerdem können gepulste Signale verwendet werden, die biologisch wirksam werden können, wenn sie regelmäßig vorhanden sind.

FAQ-F0115-DE - Fernseher per Funk - HF - Hochfrequenz - TV - Fernseher


Welche Strahlungen treten bei PCs und ihren Zusatzgeräten auf? Wie stark sind sie? Können diese Strahlen auch durch gemauerte Wände dringen? Sind diese bedenklich?

Bei PCs und deren Zusatzgeräten, die nach TCO zertifiziert sind (dies sieht man am TCO-Aufkleber, meist an der Rückseite des Gerätes), sind die Emissionen von elektrischen und magnetischen Wechselfeldern deutlich reduziert. In einem Abstand von 30 cm zum Geräte beträgt die elektrische Feldstärke maximal 10 V/m (Volt pro Meter) und die magnetische Flussdichte 200 nT (Nanotesla). Bei den elektrischen Wechselfeldern muss jedoch berücksichtigt werden, dass die Anschlussleitungen der Geräte nicht geschirmt sind, und je nach der Situation, wie die Leitungen angeordnet sind, es zu unterschiedlichen Feldbelastungen kommt. 

Abhilfe schaffen hier geschirmte Anschlussleitungen und Steckdosenleisten. Magnetische Wechselfelder durchdringen Wände, hier ist der Abstand zum verursachenden Gerät maßgebend. Bei elektrischen Wechselfeldern kommt es auf den Baustoff der Wand an. Massive Wände reduzieren das Feld erheblich, Leicht- und Holzbaukonstruktionen eher nicht.

FAQ-F0116-DE - PC - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechelfelder - Drucker - Scanner - Bildschirm


Wie belastend sind PC-Funkmäuse und -Tastaturen?

Da Sie sehr nahe sitzen, ist die Belastung auf Dauer sehr hoch. Je nach PC-Typ sendet die Maus/Tastatur auch im "ausgeschalteten" Zustand. Schalten Sie das Netzteil immer zweipolig ab. Die Funkmaus und -tastatur sollten separat ausgeschaltet werden.

FAQ-F0117-DE - Funkmaus- Tastatur - HF - Hochfrequenz - USB


Wie sieht es eigentlich mit der elektromagnetischen Belastung von externen Netzteilen aus z. B. Notebook, Druckern, etc?

Bei Zusatzgeräten verursachen vor allem die Netzteile kritische elektrische aber auch magnetische Wechselfelder, die Mauern ungehindert durchdringen und z. B. das Kinderbett auf der anderen Wandseite noch erreichen.

FAQ-F0118-DE - Netzteile - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechelfelder - Notebook - Drucker - Bildschirm


Ich habe mir im Keller einen ca. 5 m² kleinen Raum als Zweitarbeitsplatz mit Laptop, Bildschirm, Tastatur und Farbdrucker eingerichtet. Der Raum liegt angrenzend am Heizungs- und am Tankkeller und ist 3,30 m hoch. Ich habe bei eingeschalteten Geräten Schwindelgefühle, ein unangenehmes Kribbeln im Kopf, in den Händen und in den Beinen. Kann man etwas dagegen unternehmen?

Wir denken schon, dass Sie dagegen etwas unternehmen können. Zunächst ist es wichtig, in so einem Fall die genaue Ursache festzustellen. Dies kann durch die Messung von qualifizierten Sachverständigen erfolgen. (Adressen siehe "Professionelle Hilfe"). In diesem Fall wird mittels geeigneter Messgeräte festgestellt, welche nieder- bzw. hochfrequente Immissionen in Ihrem Arbeitsraum durch Laptop, Bildschirm, Tastatur und Farbdrucker auftreten und welcher Beitrag vom angrenzenden Heizungs- und Tankkeller dazu kommt. Darauf aufbauend können Vorschläge zur Reduzierung der Immissionen erfolgen.

FAQ-F0119-DE - Arbeitsplatz - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechelfelder - PC - Drucker - Bildschirm - Notebook


Ist ein GPS-System im Auto, das über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden ist, für die Gesundheit schädlich?

Das GPS-System empfängt nur die ohnehin vorhandenen Signale der Satelliten. Anders sieht es bei der nachgelagerten Bluetooth-Verbindung aus: Sie sitzen in der Regel sehr nahe dabei und durch die Metallflächen im Auto (Faradayscher Käfig) werden die Funksignale noch im Wageninneren reflektiert. Verwenden Sie besser einen GPS-Empfänger mit Kabel.

FAQ-F0120-DE - GPS - HF - Hochfrequenz - Bluetooth


Wie sieht der direkte Vergleich zwischen WLAN, Bluetooth und DECT bezogen auf die Gesundheitsgefährdung durch Pulsung, Frequenz und Sendeleistung aus?

Da es sich auch hier um eine gepulste Technik handelt, ist wie beim Mobilfunk, eine kritische biologische Beeinträchtigung vor allem bei Dauereinwirkung gegeben. Außerdem ist man viel näher dran, weshalb man die oft geringere Leistung zwischen Bluetooth, WLAN und DECT unterschätzt im Vergleich zu Mobilfunk. DECT-Geräte bzw. -Verbindungen stellen meist einen richtigen Mobilfunksender im eigenen Haus dar. Durch die schnell veränderlichen Frequenzen bei Bluetooth können die Gefahren bei Dauereinwirkung heute noch nicht abgeschätzt werden. Alle Technologien senden vor allem auch dann, wenn sie niemand benötigt, also auch im "Ruhezustand". D. h. sie müssen aktiv ab- oder umgeschaltet oder vom Stromnetz getrennt werden.

FAQ-F0121-DE - W-LAN vs. Bluetooth vs. DECT - HF - Hochfrequenz - W-LAN - Bluetooth - DECT


Wir haben uns vor 3 Jahren ein Holzhaus gekauft, das inzwischen nur noch ca. 6 Meter vom ersten Hochspannungsdraht entfernt steht, da man nachträglich zusätzliche Leitungen gezogen hat. Insgesamt stehen 3 Reihen mit Hochspannungsmasten in weniger als 100 m-Entfernung von uns entfernt. Mein Sohn hat Schlafstörungen und ist verhaltensauffällig, ich habe ständig Ohrensausen. Messungen ergaben 36 Mikrotesla (µT) im Haus und 10 Mikrotesla im Garten. Kann man rechtliche Schritte zur Beseitigung eingehen oder sollten wir unser Haus verkaufen, da man keine Handhabe hat und gesundheitsschädliche Auswirkungen zu erwarten sind?

Der Grenzwert nach der 26. Bundesimmissionschutzverordnung (26. BImSchV) beträgt für Magnetfelder mit 50 Hertz 100 µT (bei 16 Hertz 300 µT). Selbst wenn Ihre Hochspannungsleitung mit 50 Hertz betrieben wird, liegen die Messwerte unter den Grenzwerten der 26 BImSchV. Somit scheiden rechtliche Schritte aus. Mehrere Studien zum Einfluss niederfrequenter magnetischer Felder haben erbracht, dass ab einer Dauerbelastung von 0,2 bis 0,4 µT bereits Risiken für Erkrankungen u. a. Leukämie bestehen; also etwa 1/100 des in Ihrem Haus gemessenen Wertes.

FAQ-F0122-DE - Hochspannungsleitung - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Hochspannung - Holzhaus


Wir wollen ein Grundstück auf dem Lande erwerben, aber leider ist genau am Grundstück angrenzend ein cirka 2,5 m langer, 1,7 m hoher und circa 1,5 m dicker Hochspannungstrafo angrenzend. Unser geplantes Haus würde circa 10 m entfernt liegen und natürlich unser Garten direkt neben dem Trafo. Liegt hierdurch für uns eine Gesundheitsgefährdung im Garten und insbesondere im Haus vor? Laut Aussage des Energieversorgers muss ich keine Bedenken haben.

Die Erfahrung zeigt, dass in der unmittelbaren Nähe von Transformatorstationen hohe magnetische Feldbelastungen vorherrschen. Diese nehmen jedoch mit zunehmender Entfernung rasch ab. Oft reichen wenige Meter. Meist sind es eher die hin- und rückführenden Leitungen, die zu nennenswerten Belastungen führen. Um die Situation beurteilen zu können, müsste eine Messung vor Ort durchgeführt werden. Da die Magnetfelder im Tagesverlauf stark schwanken können, sollte die Messung eine Aufzeichnung über mindestens 24 Stunden beinhalten (Adressen siehe "Professionelle Hilfe"). 

Von Oberlandleitungen gehen zusätzlich noch elektrische Felder aus. Auch die müssten vor Ort gemessen werden, da deren Höhe stark von den örtlichen Gegebenheiten, der Topographie und den verwendeten Baumaterialien des Hauses abhängt. Die Energieversorger legen bei der Beurteilung von Feldern die sehr hohen gesetzlichen Grenzwerte zu Grunde. Sie sollten sich aber eher an den Empfehlungen kritischer Wissenschaftler und deren Erkenntnissen und Forderungen nach deutlich niedrigeren Richtwerten orientieren.

FAQ-F0123-DE - Trafohaus - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Überlandleitung


Der Kindergarten, den meine dreijährige Tochter besucht, steht direkt unter einem Hochspannungsmasten (20 000 Volt), in der Nähe befindet sich auch ein weiterer Hochspannungsmast (200 000 Volt). Nun habe ich Bedenken, ob der Elektrosmog hier gesundheitliche Schäden anrichten kann. Können hierdurch beispielsweise kleine Kinder an Leukämie erkranken?

Es empfiehlt sich, zunächst qualifizierte Sachverständige mit der Messung der elektromagnetischen Felder im Haus und im Außenbereich zu beauftragen. Für die Ermittlung der niederfrequenten magnetischen Immissionen sollte eine Langzeitmessung während der Woche über mindestens 24 Stunden vorgenommen werden (Adressen siehe "Professionelle Hilfe"). Daraus ist dann ersichtlich, welche Dauerbelastung während des Tages für die Kinder vorhanden ist. Mehrere Studien zum Einfluss niederfrequenter magnetischer Felder haben erbracht, dass ab einer Dauerbelastung von 200 bis 400 nT bei kleinen Kindern Risiken für Erkrankungen bestehen.

FAQ-F0124-DE - Hochspannungsleitung - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Kindergarten


Wir haben vor 4 Jahren ein Haus unter einer Hochspannungsleitung (110 kV) gekauft und in unserem Haus sind je Stockwerk 0,3 bis 0,7 Mikrotesla gemessen worden. Was können wir tun und was schützt wirklich? Würde es etwas bringen, unseren Dachboden mit einem metallischen Fliegengitter auszulegen?

Eine Hochspannungsleitung gibt sogenannte elektrische und magnetische Wechselfelder ab. Die elektrischen Wechselfelder können durch spezielle Materialien und entsprechendes Know-how im Haus gut abgeschirmt werden. Magnetfelder lassen sich leider nicht abschirmen. Sie können an Hand einer Langzeitmessung von mindestens 24 Stunden ermitteln lassen, wie stark das magnetische Wechselfeld im Tagesverlauf schwankt und welche Räumlichkeiten geringere Felder aufweisen. (Adressen siehe "Professionelle Hilfe")

FAQ-F0125-DE - Hochspannungsleitung - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Kindergarten


Sind elektronische Vorschaltgeräte (EVG) den konventionellen und den verlustarmen Vorschaltgeräten vorzuziehen, wenn man Energiespar-Tageslicht-Röhren einsetzen will?

Bitte keine Energiesparlampen im nächsten Bereich zu Menschen einsetzen, außer z. B. im Flur, die diese Hochfrequenz und elektrische Wechselfelder in biologisch bedenklichen Größenordnungen erzeugen. Verlustarme Vorschaltgeräte sind besser als EVGs.

FAQ-F0126-DE - Vorschaltgeräte, EVG - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Energiesparlampen - Kompaktleuchtstofflampe


Sind Niedervolt- Halogenleuchten gefährlich?

Pauschal nein, aber! Entscheidend ist der Abstand bei Daueraufenthalten. Die zum Betrieb erforderlichen Trafos sind ein Problem in unmittelbarer Nähe von 1 - 2 Meter. Die davon ausgehenden großen elektrischen und magnetischen Felder können über einen langen Zeitraum vielfältige Gefahren bergen und möglicherweise Leukämie auslösen. Oft sind Tischhalogenlampen zwar mit einem Schalter ausgestattet, der aber häufig nach dem Trafo angeordnet ist. Deshalb sind die Felder auch bei ausgeschalteter Lampe vorhanden. Halogenlampen an der Decke sind meist unkritischer, da der Trafo auch wirklich ausgeschaltet wird (primärseitig bzw. Schaltung der Phase) und ein größerer Abstand üblich ist. Zu nahe sollte man aber auch hier nicht an der Leitungsführung sein, da elektrische Wechselfelder vom Trafo zusätzlich einkoppeln.

FAQ-F0127-DE - Niedervolthalogen - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder


Netzabkoppler, Feldfreischalter, Netzfreischalter ... was ist was?

Im Grunde meinen alle Anbieter dasselbe. Die ersten Geräte dieser Produktgattung wurden "Feldfreischalter" genannt, gefolgt von "Netzfreischalter" hin zu Netzabkoppler und dieser Begriff hat sich seitdem eingebürgert. Der VDE hat diesen Begriff für diese Funktionalität reserviert. Der Netzabkoppler ist das erste Gerät mit der Funktionalität eines Feldfreischalters im baubiologischen Sinne. Einigen Geräten wurde vom VDE die Berechtigung zum Tragen des VDE-Zeichens erteilt.

FAQ-F0128-DE - Netzabkoppler - NF - Niederfrequenz - MWF - Magnetische Wechselfelder - EWF - Elektrische Wechselfelder - Netzabkoppler - Netzfreischalter


Wo erhalte ich Informationen zu DECT, DECT mit ECO-mode (DECT light)?

FAQ-F0129-DE - DECT - HF - Hochfrequenz - DECT zero - DECT eco - DECT light