Der Begriff "Elektrosmog" ist Ende der siebziger Jahre entstanden.
Fachlich gesehen werden hiermit elektrische und magnetische Gleich- und Wechselfelder sowie hochfrequente Wellen als Elektromagnetische Felder EMF bezeichnet.
Sein Wortbestandteil "smog" setzt sich aus den beiden englischen Worten "smoke" (Rauch) und "fog" (Nebel) zusammen.
Parallel zu dem "normalen" Smog bedeutet Elektrosmog also die zunehmende "Verunreinigung" der menschlichen Umgebung mit elektromagnetischen Feldern und Strahlung.
Hierbei werden jedoch die unterschiedlichsten Strahlungsarten von Feldern und Wellen in einen Topf geworfen, was eine Unterscheidung nötig macht.
Im Bereich der Niederfrequenz gibt es elektrische und magnetische Wechselfelder.
Zu den niederfrequenten Feldern zählen unter anderem elektrische und magnetische Felder aus der Stromversorgung. Mehr dazu erfahren Sie im Bereich Niederfrequenz.
In der Hochfrequenz sprechen wir von elektromagnetischen Wellen.
Funktechnologien wie Mobilfunk oder WLAN zählen zum Bereich der hochfrequenten Felder. Weitere Informationen finden Sie unter Hochfrequenz.
Der Übergang von der Nieder- zur Hochfrequenz ist gleitend und nicht klar abgegrenzt. Alle Felder und Wellen nehmen mit zunehmendem Abstand überproportional stark ab.
Im Zusammenhang mit Elektrosmog werden auch gesundheitliche Aspekte diskutiert. Eine sachliche Einordnung finden Sie unter gesundheitliche Auswirkungen.
Wie sich Elektrosmog im eigenen Umfeld auswirkt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hinweise zur Orientierung bietet die Seite So ist Ihre Belastung.