Elektrische Heizdecken, Heizkissen und Wärme-Unterbetten sind meist ähnlich aufgebaut. Unterbetten bestehen z. B. aus zwei Lagen Schaumstoff oder ähnlichem Material mit einer Außenschicht aus aufgerauter Baumwolle oder Kunstgewebe. Dazwischen laufen in Schlangenlinien millimeterdünne Heizdrähte.
Im eingeschalteten Zustand werden zusätzlich zu den niederfrequenten elektrischen Feldern auch niederfrequente magnetische Felder erzeugt. Durch die unmittelbare Nähe zum menschlichen Körper wird dieser hohen Feldstärken aussetzt.
Heizdecken zählen zu den elektrischen Geräten im Wohnraum, die elektromagnetische Felder erzeugen können. Einen Überblick über weitere interne Quellen finden Sie unter Strahlung von innen.
Empfehlung ...
Wenn man nicht auf sie verzichten möchte, sollte man sie nur zum Vorwärmen des Bettes einsetzen und sie dann nicht nur ausschalten, sondern auch ausstecken.
Ganz ideal wäre es, sie dann auch aus dem Bett zu nehmen, um die Ankopplung elektrischer Wechselfelder zu vermeiden.
Heizdecken gehören zur Gruppe der elektrischen Geräte im Haushalt. Eine Übersicht finden Sie unter Elektrische Geräte.
Beim Betrieb entstehen niederfrequente elektrische und magnetische Felder. Eine grundlegende Einordnung finden Sie unter Niederfrequenz.
Wie bei anderen netzbetriebenen Geräten erfolgt der Anschluss über Steckdosen und Stromkabel. Weitere Informationen finden Sie unter Steckdosen & Stromkabel.
Ob Heizdecken im eigenen Umfeld relevant sind, hängt von Nutzung und Dauer des Betriebs ab. Hinweise zur Orientierung finden Sie unter So ist Ihre Belastung.
Auch Heizdecken werden im Zusammenhang mit gesundheitlichen Fragestellungen diskutiert. Eine sachliche Einordnung finden Sie unter gesundheitliche Auswirkungen.