In der Radartechnik (Radar: radio detecting and ranging) werden die auf einen kurzen Sendeimpuls folgenden Echos zur Ortung von reflektierenden Objekten ausgewertet.
Die Strahlung wird ähnlich einer Sektorantenne, jedoch von rotierenden Antennen abgegeben. Mit lokal begrenzten, also gebündelten hohen Energien wird der Luftraum, aber auch weiter entfernt liegende Gebäude bzw. Landschaften mit dem unteren Teil der Sendekeule abgetastet.
Dadurch sind die Leistungen der einzelnen Antennen recht hoch: Ultrakurzwelle UKW bis 100 kW, Kurzwelle KW (nur noch wenige Sender) ca. 750 kW, Mittelwelle MW ca. 1800 kW (wurden bis auf kleine Hobby- und Museumsprojekte abgeschaltet), Langwelle LW bis 2.000 kW.
Radaranlagen sind spezielle externe Quellen elektromagnetischer Felder. Einen Überblick über weitere externe Einwirkungen finden Sie unter Strahlung von außen.
Die von Radaranlagen ausgesendeten Signale gehören zum Bereich der hochfrequenten elektromagnetischen Felder. Eine grundlegende Einordnung finden Sie unter Hochfrequenz.
Auch für Radaranlagen gelten Grenz- und Richtwerte zur Einordnung elektromagnetischer Felder. Eine Übersicht finden Sie unter Grenz- und Richtwerte.
Auch Radaranlagen werden im Zusammenhang mit gesundheitlichen Fragestellungen diskutiert. Eine sachliche Einordnung finden Sie unter gesundheitliche Auswirkungen.