|
Schnurlose Telefone
Immer mehr Menschen haben auch zu Hause schnurlose Telefone.
Diese gibt es in 3 Standards (CT1+, CT2, DECT), wobei der
Anteil des DECT-Standards überwiegt und auch immer mehr zunimmt.
CT1+ Die Informationen werden analog, nicht gepulst
mit einer Sendeleistung von 10 mW übertragen. Die Telefone
dieses, überwiegend früher verwendeten Standards senden nur
während eines Telefonates. (Frequenz: Unterband bzw. uplink
- vom Handteil zur Feststation - 885 bis 887 MHz, Oberband
bzw. downlink - von der Feststation zum Handteil - 930 bis
932 MHz)
CT2 Bei diesem digitalen Standard werden die Informationen
periodisch gepulst (500Hz) mit einer Sendeleistung von 10
mW übertragen. Auch diese Schnurlos-Telefone senden nur während
eines Telefonates. (Frequenz: 864 bis 868 MHz) Diese Telefone
waren nur kurzzeitig im Verkauf und werden heute nicht mehr
angeboten.
DECT Die Informationen werden digital und periodisch
gepulst (100Hz) mit einer Sendeleistung von 250 mW übertragen.
Die Basisstationen senden ständig, unabhängig davon, ob telefoniert
wird oder nicht. (Frequenz: 1880 bis 1900 MHz) Der Betrieb
von bis zu 8 Handteilen an einer Basisstation wird durch diese
Technik möglich. In über 90 % der Fälle wird aber nur 1 Handteil
angeschlossen und auf die Pulsung könnte verzichtet werden. Weitere Informationen zu CT1+, DECT, DECT mit ECO-mode erhalten Sie unter www.baubiologie.net
|
|

Sollte man ein schnurloses Telefon nach CT1+ (analog
und ungepulst) oder CT2 (gepulst) Standard haben, die
nur während eines Telefonats senden, kann man einer
übermäßigen Belastung durch Einschränken der Telefonierdauer
aus dem Weg gehen.
Obwohl die Strahlung einer DECT-Basisstation mehrere
Wände durchdringen kann, gibt es mehr oder weniger geeignete
Plätze im Haus. In Schlafräumen sollten sie jedenfalls
nicht stehen. Will man ganz sicher gehen, kann man auch
auf das "gute, alte Kabeltelefon" zurückgreifen.
1999 wurde eine Resolution, die sich für ein Verbot
der DECT-Technik ausspricht, an den Bundesumweltminister
Trittin übergeben. Sie wird unter anderem getragen von
der Gesellschaft für Umweltmedizin in Bad Säckingen,
dem Institut für Umweltkrankheiten in Bad Emstal, dem
Ökologischen Ärztebund in Bremen, der Gesellschaft für
Umwelt- und Humantoxikologie in Würzburg, verschiedenen
Wissenschaftlern (z.B. Dr. Lebrecht von Klitzing, Dr.Ulrich
Warnke), dem Berufsverband Deutscher Baubiologen in
Lauf und anderer Initiativen.
|
Produkte mit Schutz vor Hochfrequenz bieten folgende Firmen
| Boden |
Biosol |
Biologa |
|
 |
| Wand |
Knauf |
KS-Wemding |
Biologa |
| |
Biosol |
Sto |
|
 |
| Fenster |
NEHER |
GEALAN |
Roto |
| |
Biologa |
Biosol |
|
 |
| Außentüren |
NEHER |
GEALAN |
Biologa |
 |
| Decke |
Knauf |
Biosol |
Biologa |
 |
| Dach |
Bauder |
Biologa |
Biosol |
| |
Knauf |
Roto |
|
 |
| Raum |
Biologa |
Biosol |
|
alle
Produkte im Überblick ... |